Neue Studie

BHs erhöhen Brustkrebsrisiko nicht

New York - Das Tragen eines Büstenhalters scheint das Risiko für die häufigsten Brustkrebsttypen nach der Menopause nicht zu erhöhen.

Das Tragen eines BH erhöht offenbar nicht das Brustkrebsrisiko. Dies ergab eine am Freitag in der Fachzeitschrift "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention" veröffentlichte Studie von Forschern in den USA. Hintergrund der Untersuchung waren Spekulationen, wonach ein enger BH möglicherweise den Abtransport von Zellabfall behindern könnte und damit ein Brustkrebsrisiko darstelle. Auch erkranken Frauen in den Industriestaaten häufiger an Brustkrebs als in Entwicklungsländern.

"Das Risiko war ähnlich hoch, egal wie viele Stunden pro Tag eine Frau einen Büstenhalter getragen hat, ob sie einen BH mit Bügel trug oder in welchem Alter sie mit dem Tragen eines BH begonnen hatte", erläuterte der Forscher Lu Chen.

In die Studie waren mehr als tausend Frauen mit Brustkrebs einbezogen worden, sowie als Vergleichsgruppe rund 470 Frauen ohne Brustkrebs. Sie alle waren zwischen 55 und 74 Jahre alt. Die Frauen wurden unter anderem zur Familiengeschichte befragt oder auch dazu, seit wann und wie lange täglich sie einen BH tragen.

afp

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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