Corona in Zahlen

Für welche Gruppe Corona am tödlichsten ist & wie gut welche Impfung schützt

Obduktion von Covid-19-Verstorbenen
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Covid-19 ist eine Infektionskrankheit, an der man sterben kann.

Das Robert Koch-Institut informiert über die aktuelle Corona-Entwicklung. Vor allem zwei Gruppen sind besonders gefährdet, einen tödlichen Verlauf zu erleiden.

Die Corona-Impfung ist derzeit beherrschendes Thema. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Sie ist aktuell die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wäre es aus Public-Health-Sicht wünschenswert, eine möglichst hohe Impfquote von mindestens 85 Prozent zu erreichen. In Deutschland haben sich bis 15. Dezember 2021 69,8 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig gegen Corona impfen lassen.

Was für die Impfung spricht: Man schützt sich nicht nur selbst vor schweren Verläufen, sondern auch diejenigen, die nicht geimpft werden können aufgrund von Vorerkrankungen oder weil für sie noch kein Impfstoff empfohlen wird (Kinder von null bis fünf Jahre).

Die Corona-Impfung schützt dem RKI zufolge vor...

  • ... häufigen Corona-Symptomen: Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Atemnot, Durchfall, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns und Halsschmerzen.
  • ... Komplikationen von Covid-19 wie Lungenentzündung, Atemnot bis hin zur Notwendigkeit der künstlichen Beatmung, neurologischen und kardiovaskulären Folgeschäden, überschießender Immunreaktion, Long-Covid bis hin zum Tod.

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Schwere Corona-Verläufe: Besonders gefährdete Personengruppen

Je älter ein Mensch ist und desto schwerwiegender die Vorerkrankung/en sind, desto höher das Risiko eines schweren Corona-Verlaufs. Das RKI hat aufgeschlüsselt, welche Personengruppen am häufigsten im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion versterben. Folgende Zahlen zeigen die Zahl der Verstorbenen je 100 Covid-Fälle.

  • Menschen im Alter 80+: 17,93 Verstorbene je 100 Corona-Fälle (mit Vorerkrankung), 1,49 Verstorbene ohne Vorerkrankung
  • Menschen zwischen 70 und 79 Jahre: 8,74 Tote mit Vorerkrankung, 0,66 ohne Vorerkrankung
  • Menschen zwischen 60 und 69 Jahre: 2,64 Tote mit Vorerkrankung, 0,25 ohne Vorerkrankung

Bei älteren Personen mit Vorerkrankung lässt sich nicht klar trennen, ob Alter oder Vorerkrankung die Sterblichkeit erhöhen, so eine Zusatzinformation des RKI.

Eine Impfung schützt vor schweren und tödlichen Krankheitsverläufen. Dem RKI zufolge bieten die Impfstoffe von Moderna (Spikevax), Biontech (Comirnaty) und Astrazeneca (Vaxzevria) rund 90 Prozent Wirksamkeit gegen schwere Corona-Verläufe, die etwa eine Behandlung in der Klinik nötig machen. Beim Produkt von Johnson & Johnson sind es rund 70 Prozent. (jg) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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