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Corona: Forscher entdecken Haarausfall als Symptom von Long Covid

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Von: Judith Braun

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Eine Frau hält einen Kamm mit ausgefallenen Haaren in der Hand.
Die WHO hat Haarausfall bislang in seinem klinischen Fallbeispiel noch nicht als Symptom von Long Covid gelistet. (Symbolbild) © Andriy Popov/IMAGO

Fatigue, Kurzatmigkeit und Konzentrationsprobleme sind bereits bekannte Long-Covid-Symptome. Forscher entdeckten nun viele weitere Krankheitszeichen.

Wer noch Wochen oder Monate nach einer überstandenen Corona-Infektion mit den Folgen einer Covid-19-Erkrankung zu kämpfen hat, leidet meist unter Long Covid. Betroffene sind in vielen Fällen völlig außer Gefecht gesetzt, sodass sie Lebensqualität einbüßen und ihrem Beruf nicht nachgehen können. Die Langzeitfolgen äußern sich typischerweise in Form von Müdigkeit, Fatigue, körperlicher Erschöpfung oder Konzentrationsproblemen.
Welche überraschenden Symptome noch in Verbindung mit einer zurückliegenden Corona-Infektion stehen, verrät 24vita.de.

Forscher um Anuradhaa Subramanian und Shamil Haroon von der University of Birningham entdeckten nun, dass auch Haarausfall ein Symptom von Long Covid sein kann. Für ihre im Fachmagazin „Nature Medicine“ veröffentlichten Studie untersuchten sie die Daten von insgesamt rund 2,4 Millionen Patientenakten. 486.149 Teilnehmer hatten sich im Zeitraum von Januar 2020 bis April 2021 nachweislich mit Corona infiziert und wurden nicht in einer Klinik behandelt. Als Kontrollgruppe dienten die Daten von rund 1,9 Millionen Personen aus Großbritannien, die sich im selben Zeitraum nicht infiziert hatten. Dabei zeigten sich insgesamt 62 unterschiedliche Symptome, bei denen ein Zusammenhang mit einer mehr als zwölf Wochen zurückliegenden Corona-Infektion vermutet wurde. Erstaunlich war, dass bislang nur 20 davon in der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Fallbeschreibung gelistet waren.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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