Umfrage

Corona-Impfung: Rund 40 Prozent wollen ihre Kinder gegen das Virus impfen lassen

Mittlerweile können auch Kinder gegen Corona geimpft werden. Viele Eltern stehen der Impfung jedoch skeptisch gegenüber.
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Mittlerweile können auch Kinder gegen Corona geimpft werden. Viele Eltern stehen der Impfung jedoch skeptisch gegenüber.

Einer neuen Umfrage zufolge würden circa 40 Prozent der Eltern ihre Kinder gegen Covid-19 impfen lassen. Ein Drittel sieht das Corona-Risiko als überbewertet an.

Kassel – Knapp 40 Prozent der Eltern würden ihre fünf bis elfjährigen Kinder gegen Corona* impfen lassen. Dies ging aus einer repräsentativen Umfrage der Krankenkasse Barmer hervor. Zunächst berichtete der Evangelische Pressedienst (epd) darüber. Der Erhebung zufolge sprach sich rund ein Drittel der Eltern gegen eine Impfung gegen das Coronavirus aus. Mit 28 Prozent war sich etwa ein Viertel der Befragten noch unsicher.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte die Corona-Impfungen für Kinder zuletzt nur für Fünf- bis Elfjährige mit Vorerkrankungen empfohlen. Zusätzlich wurde aber betont, dass auf Wunsch auch Kinder ohne Vorerkrankungen gegen Covid-19 geimpft werden könnten. Die Entscheidung liegt also bei den Eltern und der Kinderärztin oder dem Kinderarzt. In Deutschland ist der Impfstoff für die 5- bis 11-Jährigen seit einigen Wochen zugelassen. Das Corona-Vakzin für Kinder ab zwölf Jahren* wird bereits sei Mai verimpft. 

Covid-19-Impfung für Kinder: Ein Drittel hält Corona-Risiko für überbewertet

Aus der Barmer-Umfrage geht hervor, dass 82 Prozent der befragten Eltern eine positive Einstellung gegenüber Schutzimpfungen hatten. Eine generelle Corona-Impfung befürworteten jedoch lediglich 55 Prozent. Knapp ein Drittel gab dabei an, dass andere Familienmitglieder durch eine Covid-19-Erkrankung schwer gefährdet wären. Ein Großteil der Eltern (77 Prozent), die eine Corona-Impfung für ihre Kinder ablehnten, erklärten, dass sie Nebenwirkungen befürchteten.

Darüber hinaus fühlten sich circa 40 Prozent durch Impfbefürwortende unter Druck gesetzt. Etwa ein Drittel der ablehnenden Eltern gab zudem an, dass das Corona-Risiko überbewertet sei. Nach Angaben der Barmer waren für die Erhebung mehr als 1000 Eltern vom 15. bis zum 21. Dezember befragt worden. (Nail Akkoyun) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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