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Corona-Partys im Trend: Wenn sich Leute lieber anstecken als impfen

Tanzende Menschenmenge (Symbolbild)
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Treffen und sich gemeinsam anstecken: Corona-Partys werden immer beliebter. (Symbolbild)

Menschen treffen sich in Gruppen, um sich bewusst mit Corona anzustecken. Das Ziel: schnell zu genesen, um sich nicht impfen lassen zu müssen.

München – Was für manche nach Harakiri klingt, passiert tatsächlich überall in Deutschland: Menschen verabreden sich über soziale Netzwerke zu sogenannten Corona-Partys. Mit der Intention, sich bewusst mit dem Virus anzustecken. Aus verschiedenen Gründen wollen sie sich nicht impfen lassen und riskieren stattdessen, sich mit Corona zu infizieren. Wenn sie genesen, bilden sie genug Antikörper und sind gegen das Virus geschützt, so die Annahme.
24vita.de enthüllt hier, was hinter dem Trend der Corona-Partys steckt und wie Telegram das befeuert.*

Viele haben Angst vor der Impfung und möglichen Nebenwirkungen. Andere wiederum vertrauen der Politik, Wissenschaftlern, Medien oder den Impfstoffherstellern nicht. Stattdessen kommen ihnen die „alternativen Informationen“ auf Telegram, einem Instant-Messaging-Dienst, der in Russland entwickelt und 2013 gegründet wurde, plausibler vor. Dort werden auch Impfskeptikern und -gegnern in Chats gezielte Treffen mit Infizierten vorgeschlagen, um krank zu werden und zu genesen. Sie sehen dies als einzigen Ausweg, um weiterhin am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Manche Telegram-User nehmen für diese zweifelhaften Treffen auch lange Fahrtwege auf sich oder bezahlen sogar, um an ihnen teilnehmen zu dürfen. Darüber hinaus sollen die User in den Chats untereinander Erfahrungen und Informationen austauschen, wie man sich am besten ansteckt. Oftmals geht es darum, sich auf engem Raum zu treffen, zum Beispiel in einem Auto und sich gegenseitig anzuhusten. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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