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Corona-Impfung für Kinder: Darauf müssen Eltern vorher dringend achten

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Von: Alina Schröder

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Kinder ab fünf Jahren können sich gegen Corona impfen lassen. Eltern sollten allerdings vor dem Termin über wichtige Punkte und den Ablauf Bescheid wissen.
Kinder ab fünf Jahren können sich gegen Corona impfen lassen. Eltern sollten allerdings vor dem Termin über wichtige Punkte und den Ablauf Bescheid wissen.270711163.jpg © Frank Hammerschmidt/dpa

Seit Dezember 2021 können auch Kinder ab fünf Jahren gegen Corona geimpft werden. Vor dem Impftermin sollten Eltern jedoch einige Punkte beachten.

Kassel – Lange Zeit hatte die Ständige Impfkommission (Stiko) die Corona-Impfung für Kinder unter zwölf Jahren nicht empfohlen. Dann ging alles recht schnell: Ende November wurde der Impfstoff in der EU für Kinder ab fünf Jahren zugelassen, am 17. Dezember 2021 änderte die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlung für fünf- bis 12-Jährige.

Rund 40 Prozent der Eltern gaben Ende Dezember in einer Umfrage an, ihre Kinder gegen Corona impfen lassen zu wollen. Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass sie mit ihren Kindern in den Impfzentren weggeschickt werden. Das kann viele Gründe haben, denn vor dem Termin sollte einiges beachtet werden. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Corona-Impfung für Kinder: Diese Dokumente müssen Eltern mitbringen

In der Regel bieten Ärzte, mobile Impfteams und Impfzentren Impfungen für Kinder unter 12 Jahren an. Elternteile sollten allerdings wissen, dass sie ihren Nachwuchs nicht in jeder Corona-Impfstelle impfen lassen können. Deshalb sollte dies vor dem Termin besser geprüft werden. Die beste Anlaufstelle sind jedoch Kinderarzt-Praxen. Über 12-Jährige können in jedem Impfzentrum geimpft werden.

Wie das Bundesgesundheitsministerium informiert, werden vor der Impfung jedoch wichtige Dokumente benötigt, die das jeweilige Kind ausweisen. Dazu zählen:

Ein einfacher gelber Impfausweis, der Schülerausweis oder die Krankenversicherungskarte reichen nicht aus.

Wichtige Fragen zum Kind bestimmen über eine Corona-Impfung

Bei der Anmeldung werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben den Ausweisdokumenten auch auf folgende Punkte achten:

Je nach Antwort wird dann eine entsprechende Zu- oder Absage erteilt. Kinder ohne Vorerkrankung sowie mit einer genannten Vorerkrankung können ohne Probleme geimpft werden. Gleiches gilt für vorerkrankte Fünf- bis 12-Jährige, die bereits von einer Covid-Infektion genesen sind. Kinder „ohne Vorerkrankung, die bereits eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollten in der Regel vorerst nicht geimpft werden“, schreibt die Stiko.

Eltern können Kinder ab fünf Jahren impfen lassen - So läuft die Corona-Impfung ab

Spätestens vor Ort muss schließlich, wie bei der Corona-Impfung für Erwachsene auch, der Anamnesebogen ausgefüllt und die Einwilligungserklärung von den Eltern unterschrieben werden. Einige Zentren haben die entsprechenden Unterlagen in der Regel vorliegen und können diese aushändigen. Jedoch sollte auch dies vorsichtshalber im Vorhinein abgeklärt werden.

Kinder zwischen fünf und 12 Jahren sowie bis 18-Jährige werden mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft. Die Dosis entscheidet sich allerdings je nach Alter. Eine US-Studie hat sich mit möglichen Nebenwirkungen der Corona-Impfung bei Kindern auseinandergesetzt. Was die Zweit- oder Genesungsimpfung angeht, gilt für über 12-Jährige eine Frist von drei Monaten (sprich: 90 Tage). Eltern, die mit ihrem Kind früher kommen, werden in der Regel abgewiesen. Die Stiko hat zudem erst vor Kurzem die Booster-Impfung für Kinder ab 12 Jahren empfohlen.

Kinder zwischen fünf und 12 Jahren können sich aber bereits drei Wochen nach der ersten Spritze zum zweiten Mal impfen lassen. Nach jeder Corona-Impfung wird ein Code für das digitale Zertifikat ausgedruckt und die Immunisierung in dem gelben Impfausweis vermerkt. (Alina Schröder)

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