Zehn Minuten ohne Maske reichen aus

Kontaktpersonen von Covid-Patienten müssen in Quarantäne: Wer als Kontaktperson gilt & was Geimpfte beachten müssen

Eine Ärztin misst die Temperatur eines Corona-Patienten. Auch wer sich in Quarantäne begeben muss, wird vom Gesundheitsamt angehalten, regelmäßig die Körpertemperatur zu messen.
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Eine Ärztin misst die Temperatur eines Corona-Patienten. Auch wer sich in Quarantäne begeben muss, wird vom Gesundheitsamt angehalten, regelmäßig die Körpertemperatur zu messen.

Um Corona-Infektionsketten zu unterbrechen, werden Kontaktpersonen von Corona-Patienten in Quarantäne geschickt. Eines von drei Kriterien muss dafür zutreffen.

Wer Kontakt mit einem Covid-Patienten hatte, kann sich mit Coronaviren angesteckt haben und diese weitertragen. Um das zu verhindern, sollen sich Kontaktpersonen sofort in Quarantäne begeben. Zuständig sind die Gesundheitsämter: Diese ermitteln Patientendaten, kontaktieren die Kontaktpersonen, informieren die Betroffenen über die Krankheit und über das Verhalten während der Quarantäne.

Die Kriterien, die Kontaktpersonen erfüllen müssen, haben sich Ende März 2021 geändert. Vonseiten des Robert Koch-Instituts (RKI) als Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten heißt es: „Die am 31.3.2021 veröffentlichten Änderungen erfolgten aufgrund des erhöhten Übertragungspotenzials der inzwischen in Deutschland vorherrschenden SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 verglichen mit den zuvor vorherrschenden Varianten“. Auch hinsichtlich der Kontaktpersonenregelung wurde nachgeschärft, so gelten aktuell folgende Personengruppen als Kontaktpersonen und somit als quarantänepflichtig:

  • Menschen nach engem Kontakt (weniger als 1,5 Meter Abstand) mit Infizierten ohne adäquaten Schutz (10 Minuten oder länger). Für adäquaten Schutz tragen Fall- und Kontaktperson durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske. Bei geschultem medizinischem Personal reicht es, wenn dieses eine FFP2-Maske korrekt trägt, so das RKI.
  • Wenn ein Gespräch (weniger als 1,5 Meter Abstand) ohne adäquaten Schutz stattfindet – unabhängig von der Dauer – oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret (etwa Nasen- oder Mundschleim).
  • Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für mindestens zehn Minuten.

Lesen Sie auch: Stiftung Warentest prüft FFP2-Masken: Ein Mundschutz schneidet gut ab – zwei Drogerie-Artikel dagegen „wenig geeignet“

Quarantäne für 14 Tage: Betroffene führen Symptomtagebuch

Trifft einer der drei Fälle zu, greift die häusliche Quarantäne für 14 Tage. Für vollständig Geimpfte sowie Genesene mit einmaliger Impfstoffdosis entfällt die Quarantänepflicht. Während der Quarantäne selbst haben Betroffene Kontakt mit dem Gesundheitsamt und müssen täglich ihre Körpertemperatur messen und ein Symptomtagebuch schreiben. Zu Beginn der Quarantänepflicht wird in der Regel ein PCR-Text durchgeführt. Alternativ kommt dem RKI zufolge auch ein Antigen-Schnelltest zum Einsatz. Letzterer wird zweimal wöchentlich während der Quarantäne durchgeführt sowie am letzten Tag der Quarantäne.

Falls während der Quarantäne Corona-Symptome auftreten, wird sofort ein PCR-Test durchgeführt. Fällt dieser positiv aus, muss der Betroffene dem Gesundheitsamt die Kontaktpersonen mitteilen, die er ab zwei Tage vor den ersten Symptomen getroffen hat.

Mehr über die Kontaktpersonen-Nachverfolgung, erfahren Sie in dieser Grafik

Weiterlesen: Corona-Tests im Überblick: Wann Antigen-Schnelltest, PCR- oder Selbsttest zum Einsatz kommen.

Von Yoga bis Qigong: Stress abbauen und entspannen

Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose
Ob eher fitnessbetont oder auf Entspannung bedacht: Wer Lust auf Yoga hat, findet meist auch die Form, die ihm am meisten liegt. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose
Tief durchatmen: Wer sich entspannen will, muss dafür nicht unbedingt auf dem Sofa liegen. Sportarten wie Yoga nehmen neben dem Körper auch den Geist in den Blick. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier beim Tai Chi. In ihrer Schule lehrt sie Tai Chi und Qigong. Foto: Andreas Eberl © Andreas Eberl
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke
Entspannung durch vorherige Anspannung: Viele Sportarten, die sich dem Stressabbau verschrieben haben, wie die Progressive Muskelentspannung, funktionieren auf diese Weise. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl
Karin Sedlmeier ist Besitzerin einer Qigong- und Tai-Chi-Schule sowie Tai-Chi- und Qigong- Lehrerin. Foto: Andreas Eberl © Andreas Eberl
Ulrika Eiworth arbeitet als Nia-, Yoga-, Pilates- und Aerobic-Lehrerin in Mosbach. Foto: Kai Köhler
Ulrika Eiworth arbeitet als Nia-, Yoga-, Pilates- und Aerobic-Lehrerin in Mosbach. Foto: Kai Köhler © Kai Köhler

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