Voller Impfschutz

Zweite Corona-Impfung einfach weglassen? Immunologen mit deutlichem Appell

Wie wichtig die Corona-Zwietimpfung ist verdeutlicht die Deutsche Gesellschaft für Immunologie.
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Wie wichtig die Corona-Zwietimpfung ist verdeutlicht die Deutsche Gesellschaft für Immunologie. (Archivbild)

Ausreichender Impfschutz bereits nach der ersten Corona-Impfung? Wer denkt, dass eine Spritze genügt, der irrt, warnt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie.

Sechs Wochen zeitlicher Abstand zwischen den beiden mRNA-Impfstoffdosen von Moderna und Biontech, zwölf Wochen Abstand zwischen den Astrazeneca-Impfungen: Diese Empfehlungen gelten aktuell laut Ständiger Impfkommission. Doch was, wenn die zweite Impfung in die Urlaubszeit fällt? Wer gerade nicht im Land ist oder auf Deutschlandtour, der kann seinen Impftermin* verschieben. Doch es gibt auch Menschen, die die zweite Impfung ausfallen lassen. Warum das auf keinen Fall zu empfehlen ist, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI).

Bei mRNA-Impfstoffen konnten Forscher belegen, dass der Impfschutz frühestens 14 Tage nach der ersten Impfung beginnt. Die Schutzwirkung von bis zu 95 Prozent wurde allerdings erst ab dem siebten bzw. 14. Tag nach der zweiten Impfung dokumentiert, informiert die DGfI.

Corona-Zweitimpfung sorgt für anhaltenden Schutz vor schweren Krankheitsverläufen

Doch auch wenn die erste Impfung ab Tag 14 bereits einen beträchtlichen Schutz vor schweren Covid-Krankheitsverläufen bieten kann, dürfe auf die zweite Impfung keinesfalls verzichtet werden, warnt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie. So hätten Forscher in einer Studie zeigen können, dass für eine maximale und nachhaltige Antikörperantwort eine zweite Impfung notwendig ist. Diese zweite Immunisierung habe die Bildung von Antikörpern und T-Zell-Antworten zur Folge, die langfristig vor Corona schützen. Grund dafür sei, dass die Zweitimpfung das immunologische Gedächtnis beeinflusst. Im Rahmen der Studie wurde nur der Biontech-Wirkstoff untersucht.

Wer die Zweitimpfung aufgrund von Krankheit, einer Reise oder anderen Gründen nicht wahrnehmen kann, sollte daher den zweiten Termin verschieben. Dieser sollte der DGfI zufolge allerdings zwingend innerhalb von 60 Tagen nach der Erstimpfung nachgeholt werden. 

Weiterlesen: Drei oder sechs Wochen? So kurz darf der Abstand zwischen den Corona-Impfungen sein*

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Morgenübungen für zu Hause

Katzenbuckel
Der Katzenbuckel mobilisiert die Lendenwirbel - bei der Übung wechselt man zwischen dieser Position und dem Hohlkreuz hin und her. Das beugt Verspannungen vor. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Wirbelsäule lockern
Kleine Übung mit großer Wirkung: Indem man den Kopf langsam auf und ab und nach rechts und links bewegt, wird die obere Wirbelsäule gelockert. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Schulterkreisen
Wer viel am Computer arbeitet, dem tut das Schulterkreisen besonders gut. Denn es ist eine Umkehrbewegung zum Sitzen am Schreibtisch. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Kräftigend und zugleich koordinativ anspruchsvoll ist das diagonale Anheben von Arm und Bein im Vierfüßler-Stand. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
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Stephan Geisler ist Sportwissenschaftler und Professor für Fitness und Gesundheit an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Foto: IST-Hochschule für Management Düsseldorf/dpa-tmn © ---
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Nikolai Pourraki ist Personal Trainer und betreibt in Ansbach ein eigenes Studio. Foto: Samantha Loveless/SL PhotoDesign/dpa-tmn © Samantha Loveless

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