Coronavirus

Covid-19-Schutzimpfung: Wie lange dauert es, bis die volle Wirksamkeit erreicht ist?

Nahaufnahme einer Krankenschwester bei der Vorbereitung einer Spritze.
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Zum Schutz vor dem Coronavirus lassen sich immer mehr Menschen impfen, doch wie lange dauert es, bis der Impfstoff voll wirkt? (Symbolbild)

Auch im März 2021 hält die Corona-Pandemie weiter an. Inzwischen wird weltweit vermehrt gegen das Virus geimpft. Wie lange dauert es, bis der Impfstoff die volle Wirkung zeigt?

Kassel - In Deutschland sind aktuell (Stand 27.03.2021) rund 8,6 Millionen Menschen erstmals gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem „digitalen Impfquotenmonitoring“ des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Über eine Million sind es dabei allein in Bayern und etwas über 600.000 Menschen haben sich in Hessen demzufolge die erste Impfspritze geben lassen.

Die gesamte Impfquote derer, die auch die zweite Impfung bereits erhalten haben, liegt laut dem Bericht bei 4,5 Prozent. Wie auch das Ärzteblatt berichtet, sind ab April mehr Impfdosen vorgesehen, darunter auch für die Arztpraxen. Es lassen sich also immer mehr Menschen gegen das Virus impfen. Dennoch stellt sich nach wie vor die Frage, ab wann die volle Wirksamkeit des Impfstoffes erreicht ist.

Corona-Impfung: Wie lange dauert es, bis die Schutzimpfung voll wirkt? 

Aus einem Faktenblatt zur Covid-19-Impfung erklärt das RKI, dass die Impfungen eine hohe individuelle Schutzwirkung vor einer Erkrankung haben und dadurch helfen können, die Pandemie einzudämmen. „Kommt eine Covid-19-geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken“, heißt es zudem. Darüber hinaus informiert das RKI, dass die Impfstoffe gegen das Coronavirus etwas reaktogener erscheinen als andere Impfstoffe. Sollten sich Nebenwirkungen wie Kopf- und Gliederschmerzen einstellen, rät das Institut zur Einnahme von Schmerzmitteln.

Doch wann kann mit einer vollumfänglichen Wirksamkeit gerechnet werden? „Der volle Impfschutz ist erst etwa 7 bis 14 Tage nach der zweiten Impfung zu erwarten“, heißt es in dem Faktenblatt. Und auch der WDR berichtet, die Zulassungsstudie von Biontech und Pfizer zeige, dass bereits die erste Impfung des Stoffes ab dem elften Tag seine Wirkung entfalte: „Ab da gab es kaum noch neue Erkrankungen, während es bei den Ungeimpften in der Kontrollgruppe immer mehr wurden.“ Jedoch sei unklar, wie lange der Impfschutz der ersten Impfung anhält. Um eine längere Wirkung zu erzielen, benötigt es weiterhin die zweite Impfung.

Video: Corona-Impfung für Kinder – Großbritannien will im August starten

(swa)

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Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin gibt Empfehlungen ab, welche Menschen sich impfen lassen sollten. Gehören Sie auch zur Risikogruppe? (Stand: Juli 2013) © dpa
Das Immunsystem älterer Menschen reagiert zwar weniger stark auf die Impfung, dennoch empfehlen die Experten das Serum. Im Falle einer Erkrankung fallen die Symptome schwächer aus. Da für Menschen über 60 Jahre ein erhöhtes Risiko für schwere oder gar tödliche Komplikationen besteht, ist die Impfung dringend angebracht. © dpa
Wie bei älteren Menschen besteht auch bei Schwangeren ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Daher raten die Gesundheitsexperten auch werdenden Müttern ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel zur Impfung. Schwangere, die bereits an einer Grunderkrankung leiden, können sich nach Absprache mit dem Arzt auch schon früher pieksen lassen. © dpa
Erwachsene und Kinder, die an einer chronischen Erkrankung wie beispielsweise Asthma leiden, gehören ebenfalls zu den Risikogruppen. © fkn, Mundipharma
Auch Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck wird die Grippe-Impfung nahe gelegt. © dpa
Kinder dürfen frühestens ab einem Alter von sechs Monaten gegen die Grippe geimpft werden. © dpa
Wer an chronischen Stoffwechsel-Erkrankungen wie Zucker (Diabetes Mellitus), an chronischen Nierenerkrankungen, Blutarmut (Anämie), an angeborenen oder erworbenen Immunstörungen wie Abwehrschwäche nach Organtransplantationen, bei Chemotherapien oder HIV-Infektionen leidet, sollte sich die Grippe-Impfung nicht entgehen lassen. © dpa
Ebenso Menschen mit chronisch neurologischen Krankheiten wie beispielsweise Multipler Sklerose gehören zu den Risikogruppen. © dpa
Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Arztpraxen oder Angestellte in Einrichtungen mit erhöhtem Publikumsverkehr laufen Gefahr, durch ihre Arbeit sich selbst oder andere anzustecken - die Grippe-Impfung ist daher eigentlich Pflicht. © dpa
Die Bewohner von Pflege- und Altenheimen sind ebenfalls besonders gefährdet. © dpa
Urlauber ab 60 Jahren oder chronisch Kranke, die verreisen wollen, sollten sich spätestens zwei Wochen vor der Abreise pieksen lassen. © dpa
Menschen, die häufig mit Geflügel, auch mit Wildvögeln in Berührung kommen, zählen auch als Risikogruppe. © dpa
NICHT impfen lassen dürfen sich Menschen, die allergisch reagieren auf Hühnereiweiß. Der Impfstoff wird in Hühnereiern gezüchtet. Wer aktuell unter Fieber leidet, sollte mit der Imfpung warten, bis die Erkrankung abgeklungen ist.
Die meisten Krankenkassen in Deutschland übernehmen freiwillig die Kosten für die saisonale Grippeimpfung. Über-60-Jährige und chronisch Kranke müssen in der Regel nichts bezahlen. © dpa

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