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Gestörte Darmflora: Auf welche Lebensmittel Sie verzichten sollten

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Von: Kilian Bäuml

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„Der Tod sitzt im Darm“ ist ein altes Sprichwort. Tatsächlich ist es wichtig, auf seine Gesundheit zu achten. Einige Lebensmittel sind tabu.

Frankfurt – Die Darmflora spielt für die Gesundheit und das Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Sie beeinflusst das Immunsystem und dadurch auch, ob wir gesund sind oder nicht. Eine gesunde Darmflora kann sogar beim Abnehmen helfen. Verantwortlich dafür ist die Zusammensetzung der im Darm ansässigen Bakterien, dem Mikrobiom. Durch gute Ernährung hält man den Darm gesund und kann die Darmflora positiv beeinflussen.

Selbes gilt jedoch auch andersrum: Eine ungesunde Ernährung beeinflusst die Darmflora auf negative Weise und damit auch die Gesundheit im Allgemeinen. Auch Klarspüler kann negative Auswirkungen auf die Darmflora haben. Auf einige Lebensmittel sollte für einen gesunden Darm besser verzichtet werden:

Frau hält beide Hände auf ihren Bauch
Für eine gesunde Darmflora sollte man auf bestimmte Lebensmittel besser verzichten. (Symbolbild) © spukkato/IMAGO

Gesunder Darm: In der Regel reicht eine ausgewogene Ernährung

Um die Darmflora gesund zu halten, muss man keiner speziellen Ernährungsform nachgehen. „Bei gesunden Menschen reicht in der Regel schon eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse und Vollkornprodukten, um das Mikrobiom im Gleichgewicht zu halten“, sagte der Ernährungsmediziner Matthias Riedl zum NDR.

Wer dem Darm jedoch etwas Gutes tun möchte, kann Probiotika zu sich nehmen. Das sind Produkte, die lebende Mikroorganismen enthalten und sich positiv auf die Gesundheit auswirken, wenn sie in den Darm gelangen. Beispiele für Probiotika sind Bifidobakterien in Joghurt oder Milchsäurebakterien in fermentiertem Gemüse, wie Sauerkraut, berichtet das Bundeszentrum für Ernährung BZfE.

Alkohol schädigt den Darm. (Symbolbild)
Alkohol schädigt den Darm. (Symbolbild) © Imago/Martin Wagner

Darm-Gesundheit: Von einer gesunden Darmflora profitiert sogar das Gehirn

Doch der Einfluss der Darmflora reicht noch weiter. Neben dem Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren, Mikrobiom und körperlicher Gesundheit, steht auch die sogenannte Darm-Hirn-Achse immer mehr im Fokus der Forschung, berichtet das BZfE. Darm und Gehirn kommunizieren miteinander und die Darmgesundheit wirkt sich sogar auf die Psyche aus. Dadurch könnte die Entwicklung einer gesunden Darmflora sogar eine Behandlungsoption einer Depression darstellen. Es gibt inzwischen sogar Studien, die eine Verbindung zwischen der Darmgesundheit und Alzheimer nahelegen. (kiba)

Hinweis der Redaktion

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

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