Depression – Eine Volkskrankheit? Infoveranstaltung im Klinikum Kassel

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Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. In Nordhessen sind etwa 50 000 Menschen an einer Depression erkrankt. Deutlich höher liegt die Zahl derjenigen, die im Lauf ihres Lebens daran erkranken.

Häufig wird diese Erkrankung jedoch nicht erkannt, so dass nur ein Bruchteil der Betroffenen eine angemessene Behandlung erhält, so Privat-Dozent Dr. Martin Ohlmeier, einer der beiden Vorsitzenden des „Bündnisses gegen Depressionen Nordhessen“.

Das Bündnis lädt daher am Mittwoch, 8. Juni 2011, zu einer Veranstaltung „Depression – Eine Volkskrankheit?“ für Erkrankte, Angehörige, interessierte Laien und Profis aus den verschiedenen medizinischen Berufen ein.

Zunächst spricht Privat-Dozent Dr. Martin Ohlmeier, Direktor des Ludwig-Noll-Krankenhauses, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Kassel, über die akute Depression. Anschließend referiert Dr. Manfred Schäfer, Direktor der Hardtwaldklinik II in Bad Zwesten, über die Rehabilitation depressiv erkrankter Menschen.

Beginn ist um 16 Uhr im Klinikum Kassel im Hörsaal Mönchebergstraße 48 E (Eingang neben der Bärenapotheke). Die Veranstaltung ist mit zwei Punkten von der Landesärztekammer zertifiziert.

Das Bündnis gegen Depression Nordhessen e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein für Betroffene und Angehörige, Experten und in der Versorgung tätige Personen. Ziel ist die Aufklärung über Depressionen in der Öffentlichkeit und eine verbesserte Versorgung Betroffener. (nh) 

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