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Depression: Cannabis soll Symptome wie Angst und Stress reduzieren

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Medizinisches Cannabis kann chronische Schmerzen, Ängste und Schlafstörungen lindern. Welchen Effekt es für Menschen mit Depression hat, zeigen Studienergebnisse.

Cannabis ist mit seinem Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC) für seine berauschende Wirkung bekannt. Von besonderem Interesse ist das medizinische Cannabis durch das Cannabidiol (CBD), das in Deutschland auf Rezept bei bestimmten Erkrankungen in Apotheken erhältlich ist. CBD ist nach THC das zweithäufigste Cannabinoid in Cannabis, wirkt aber nicht berauschend. Die Wirkung von CBD bei Depression wird in Studien bereits untersucht, doch sind sich Wissenschaftler über den tatsächlichen Effekt nicht einig.
Eine Studie der Washington State University liefert interessante Ergebnisse zur Wirkung von medizinischem Cannabis bei Depression und Stress, wie 24vita.de verrät.

Cannabis-CBD-Öl in einer Petrischale
Medizinisches Cannabis beispielsweise in Form von CBD-Öl kann zu einer Linderung bestimmter Symptome bei Depression und Stress beitragen, laut Studie. (Symbolbild) © Andrew Brookes/Imago

In der Studie untersuchen die Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Carrie Cuttler, wie die von den Probanden gemeldete Stress-, Angst- und Depressionsbelastung durch die Einnahme verschiedener Sorten und Mengen von Cannabis beeinflusst wird. Die Angaben der Studienteilnehmer werden in einer entsprechenden, kostenfreien App „Strainprint“ festgehalten und ausgewertet. Die Wissenschaftler kommen nach der Auswertung der Daten zu verblüffenden Resultaten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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