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Woran Sie Depressionen erkennen – und wie Sie reagieren

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Von: Judith Braun

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Frau mit traurigem Gesicht
Depressionen sind in Deutschland eine echte Volkskrankheit. © AntonioGuillem/IMAGO

Im Job fehlt die Motivation, das Treffen mit Freunden erscheint auf einmal zu anstrengend und nachts kreisen die Gedanken: Wenn negativee Gefühle zum Dauerzustand werden, steckt womöglich mehr dahinter. 

In Deutschland erkranken etwa 12 von 100 Menschen einmal im Leben an einer Depression – damit gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen. In den letzten Jahren haben die Zahlen weiter zugenommen, auch Kinder und Jugendliche sind immer öfter betroffen. Das ergibt etwa der “Kinder- und Jugendreport” der DAK – so erkrankten beispielsweise acht Prozent mehr Jugendliche im Bereich der 15- 17-Jährigen während der Corona-Pandemie.  Nach wie vor werden Depressionen jedoch häufig unterschätzt und durch Sätze wie „Sei doch nicht so depressiv“ verharmlost. Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Krankheit, die das Leben der Betroffenen stark einschränkt und sogar tödlich enden kann.
Wodurch sich zwischenzeitliche “Tiefphasen” von einer Depression unterscheiden, verrät 24vita.de.

Grundsätzlich unterscheiden Ärzte Depressionen sowohl nach ihrer Schwere als auch nach ihrem Verlauf. So gibt es einerseits leichte, mittelgradige und schwere Depressionen. In der Regel verläuft eine Depression in Phasen – bei Personen, die nur eine einzige Phase erleben, sprechen Ärzte von einer einmaligen, depressiven Episode. Bei über der Hälfte der Betroffenen wiederholt sich diese Episode zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal – es kommt zu einer rezidivierenden depressiven Störung.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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