Deutsche Firma gewinnt Melatonin aus Nachtmilch - Stars schwören auf das Mittel

Schauspielerin Megan Fox nimmt es - Iris Berben ebenso. Auch die französische Vogue-Chefin Carine Roitfeld schwört darauf. Neben Stars und Hollywoodgrößen sowie Vielreisenden und Piloten setzen immer mehr auf die Hilfe von Melatonin.

Es gilt nicht nur als Schlafhormon, das bei Jet-Lag und Einschlafstörungen helfen kann - sondern wegen seiner Anti-Aging-Wirkung als Jungbrunnen. Wer Melatonin konsumieren will, musste sich seine Ration bisher immer aus den USA mitbringen, weil der Verkauf von pharmakologisch hergestelltem Melatonin in Deutschland nicht erlaubt ist.

Melatonin, das Hormon der Nacht, sorgt seit Jahren für Schlagzeilen.  Immer wieder hat man versucht, das Schlafhormon auf natürliche Weise in einem Lebensmittel anzureichern. Nach jahrelanger Forschung ist es einem deutschen Unternehmen gelungen, durch ein patentiertes Verfahren so viel Melatonin in ein Lebensmittel zu bringen wie niemals zuvor.

In der Nacht gemolken

Wissenschaftler fanden heraus, dass Milch den höchsten Gehalt des Schlafhormons Melatonin aufweist, wenn die Tiere speziell gefüttert werden, tagsüber Extralicht bekommen und in der Nacht gemolken werden. Die Nachtmilch wird zu Milchkristallen verarbeitet und ist jetzt rezeptfrei in allen Apotheken erhältlich.

Schon lange gab es Melatonin in synthetischer Form. Der Siegeszug begann in den 90er-Jahren in den USA, wo Melatonin enorm nachgefragt ist. In Europa ist der Verkauf von synthetisch hergestelltem Melatonin nicht möglich. Und natürliche Quellen waren bisher nicht bekannt. „Nacht-Milchkristalle mit hohem Melatoningehalt gibt es jetzt weltweit erstmalig auf natürlicher Basis. Ein Glas Milch, in die Nacht-Milchkristalle eingerührt wurden, enthält über einhundert Mal mehr Melatonin als herkömmliche Milch“, sagt Experte Tony Gnann.

Die Nachtmilchkristalle mit hohem Melatoningehalt ermöglichen ein Auffüllen der Melatonindepots. Sie werden vor dem Schlafengehen einfach in ein Glas Milch oder Jogurt eingerührt. Dem Hormon Melatonin wurde in wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen vieles nachgewiesen: Es kann das Einschlafen verbessern und soll sogar den Alterungsprozess verlangsamen. „Umfassend wissenschaftlich erforscht ist vor allem die Hilfe bei Schlafstörungen und Jetlag.

Hintergrund

Melatonin wird von Menschen wie von Säugetieren in der Epiphyse, einer kleine Drüse mitten im Gehirn, ausschließlich bei Dunkelheit gebildet. Der Stoff ist für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Eigenproduktion beim Menschen stark ab. Mit etwa sechzig Jahren produziert er nur noch etwa zehn Prozent der Jugendwerte. Dazu kommen Stress, Bewegungsmangel, Schichtarbeit oder Flüge über mehrere Zeitzonen. In der Folge fühlt sich der Mensch schlapp, müde und unkonzentriert. (ddp direct)

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