Mythen-Check

Milch im Faktencheck: Die 11 größten Mythen über Milch

Milch macht gesund – doch stimmt das auch? (Symbolbild).
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Milch macht gesund – doch stimmt das auch? (Symbolbild).

Dickmacher, Krankmacher und schlecht für die Haut: Das Image der Milch hat in letzter Zeit deutlich gelitten. Doch was ist dran an den Vorwürfen?

Bonn – Lange Zeit wurde Milch als wertvolle Energie- und Nährstoffquelle angepriesen. Milch soll groß und stark machen, für starke Knochen sorgen und sogar beim Abnehmen helfen. Wahr ist: Milchprodukte scheinen vor allem in jungen Jahren gesund zu sein. Denn das weiße Getränk enthält wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Kalzium, Vitamin B2 und B12. Im Erwachsenenalter hat der Verzehr von Milch jedoch keinen schützenden Effekt vor Osteoporose und Knochenbrüchen.

Dass Milch gesundheitsschädlich ist, ist aber auch nicht wahr. Zwar kann Milch bei Menschen mit Laktoseintoleranz zu unangenehmen Verdauungsbeschwerden und Bauchschmerzen führen. Das Risiko an Krebs zu erkranken, ist aber durch den Verzehr von Milch nicht erhöht. Doch Milchgegner prangern nicht nur den gesundheitlichen Wert des Produkts an, auch die Bedingungen, unter denen Milchprodukte hergestellt werden und die damit verbundenen ökologischen Einflüsse stehen immer wieder im Fokus. Fakt ist: Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Forscher können bislang nicht beweisen, dass Milch ungesund ist. Einen gesundheitsfördernden Effekt von Milch auf den Körper können sie jedoch auch nicht abstreiten*. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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