Diabetes: Es kann jede Frau treffen

Für mehr Sicherheit in der Schwangerschaft sorgen laut Dr. Christine Eisner-Landgrebe, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Baunatal, nicht nur freiwillige Vorsorgetests.

Neben den üblichen Tests in der Schwangerschaft empfiehlt sie einen Glukosetoleranztest. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Zuckerbelastungstest, mit dem festgestellt wird, wie gut der Körper Zucker verarbeitet, und ob die Patientin unter Schwangerschaftsdiabetes leidet. Die Test wird zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche gemacht. Die Stoffwechselstörung kann jede Frau treffen. Zu den Auslösern zählt, dass Frauen in der Schwangerschaft sehr viel zunehmen. Erhöhte Blutzuckerwerte könnten dazu führen, dass das Kind im Mutterleib zu viele Kohlenhydrate zu sich nehme. „Wenn der Zucker nicht erkannt wird, kann ein Neugeborenes nach der Geburt Anpassungsstörungen haben“, sagt Eisner-Landgrebe. Sollte beim Glukosetoleranztest Diabetes festgestellt werden, empfiehlt die Fachärztin eine Diätberatung.

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