Diäthilfen aus der Apotheke

Von Pillen bis Pulver: Artikel zur Gewichtsreduzierung erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Doch nicht alle Präparate führen zum gewünschten Abnehmerfolg.

„Auf dem oft unübersichtlichen Diätenmarkt geben Apotheker verunsicherten Verbrauchern Rat“, erklärt Daniel Scheel, Geschäftsführer vom Medikamenten-Preisvergleichsportal medizinfuchs.de. Sie klären über Risiken und Nebenwirkungen auf und geben Tipps, welches Präparat sich wann und in welcher Form am besten eignet, um gesund abzunehmen.

Diätpräparate mit Bedacht verwenden

Einige Abnehmmittel versprechen, ohne Sport und Ernährungsumstellung eine Gewichtreduzierung zu erzielen. Ein Trugschluss, denn dies gelingt allenfalls über einen sehr kurzen Zeitraum und meistens nicht ohne Auswirkungen auf die Gesundheit. Um überschüssige Pfunde langfristig zu verlieren, muss der Körper weniger Kalorien verzehren, als er verbraucht. Sport unterstützt diesen Vorgang enorm: Eine trainierte Muskulatur regt denStoffwechsel  an und baut so mehr Körperfett ab. Erst im Zusammenspiel mit reduzierter Kalorienaufnahme und ausreichend Bewegung können Diäthilfen in Form von Kapseln oder Shakes unterstützend zum Einsatz kommen.

Generell gilt: Während der Diätphase auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, um dem Körper ausreichend Nährstoffe zu liefern. Außerdem helfen mindestens zwei Liter Flüssigkeit am Tag – am besten in Form von ungesüßtem Tee und Wasser – um abgebaute Stoffe aus dem Körper zu transportieren.

Übrigens: Nehmen Patienten aufgrund einer Erkrankung über längere Zeiträume Medikamente ein, müssen sie die einzunehmende Dosis während der Abnehmphase regelmäßig von einem Arzt überprüfen lassen. Denn mit abnehmendem Körpergewicht reduziert sich oftmals auch die erforderliche Wirkstoffmenge.

Abnehmhilfen von A bis Z

„Beliebte Präparate, um die Gewichtsabnahme zu fördern, stellen Appetitzügler dar“, erläutert Daniel Scheel. Sie schwächen durch enthaltene Stoffe, die im Magen aufquellen, das Hungergefühl. Achtung: Einige Produkte weisen mögliche Nebenwirkungen auf und sind verschreibungspflichtig. Manche wiederum bergen das Risiko einer Abhängigkeit, weshalb sie nur unter ärztlicher Kontrolle zum Einsatz kommen sollten.

Eine weitere unterstützende Möglichkeit zum Abnehmen stellen Mittel dar, die Nahrungsfette an sich binden und so daran hindern, sich im Körper anzulagern. Durch den Darm scheidet der Körper die aufgenommenen und gebundenen Fette unverdaut wieder aus. Verbraucher müssen dabei jedoch beachten, dass Kalorien nicht nur aus Nahrungsfetten stammen, sondern vor allem aus Kohlenhydraten.

In einigen Fällen können auch stoffwechselanregende Kuren die Diät unterstützen. Als Saft oder basenreicher Tee helfen sie, überflüssige Fette und ungenutztes Wasser aus dem Körper zu transportieren. Beispielsweise eignet sich dabei ein Mix aus frisch gepressten Birkenblättern und Zitronensaft. Diesen dann einfach verdünnt zu Säften und Tee geben.

Generell gilt: „Bei Unsicherheit lieber einen Arzt oder Apotheker konsultieren und Diätprodukte nur gemäß den Einnahme- und Dosierungshinweisen auf der Packungsbeilage zu sich nehmen“, sagt der Experte von medizinfuchs.de abschließend. (nh)

Weitere Informationen gibt es auf www.medizinfuchs.de

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.