Beliebter Wachmacher

Dies ist der perfekte Zeitpunkt für Ihren Morgen-Kaffee

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Kaffeetrinker aufgepasst - es gibt einen richtigen Zeitpunkt für Ihr Lieblingsgetränk.

Trinken Sie ihn morgens, um wach zu werden, oder nachmittags zum Kuchen? Jeder hat seine eigenen Kaffee-Gewohnheiten. Doch Sie sollten wissen, wann er wirkungslos ist.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehören auch Sie zu den vielen Kaffeeliebhabern auf dieser Welt. Bestimmt schätzen Sie seinen herben Geschmack und das gemütliche Gefühl der heißen Tasse in Ihrer Hand. Und vermutlich trinken Sie ihn, um morgens wach zu werden. Um diesen Effekt zu maximieren, sollten Sie Ihren Morgen-Kaffee zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt trinken.

So wirkt Koffein

Das Koffein wirkt zweifach: Es hält uns wach und weckt uns auf. Je mehr Energie wir verbrauchen, desto mehr Adenosin-Moleküle entstehen, die den Schlaf fördern und uns müde machen. Das Koffein besetzt mit seiner ähnlichen Struktur die Stellen im Gehirn, an denen normalerweise das Adenosin andockt. Zusätzlich regt Koffein die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortisol an.

Ebenfalls interessant: Wer so viele Tassen Kaffee trinkt, schützt seine Leber vor Alkohol-Schäden.

Eine Stunde nach dem Aufwachen

Die erste Tasse Kaffee hat frühestens eine Stunden nach dem Aufwachen den stärksten Effekt. Und zwar deswegen: Kurz vor dem Aufstehen versucht unser Körper schon, uns mit Kortisol in die Gänge zu bringen. Wenn Sie dann auch noch mit Kaffee nachlegen, bringt Ihnen das höchstens zittrige Hände und Schweißausbrüche ein. Hinzu kommt, dass ein Gewöhnungseffekt einsetzt und Sie immer mehr Kaffee brauchen, um wach zu werden. Denn sind die Adenosinrezeptoren ständig durch Koffein blockiert, produziert der Körper nämlich einfach zusätzliche Rezeptoren, die es dann mit noch mehr Koffein zu besetzen gilt, schreibt die wissenschaftliche Nachrichtenplattform Spektrum.de.

Wenn Sie ein reiner Genusstrinker sind, können Sie Ihren Kaffee natürlich trinken, wann immer Sie wollen. Nur vielleicht nicht mehr in den sechs Stunden, bevor Sie schlafen möchten. Mehrere Marken Kaffee hat nun Öko-Test unter die Lupe genommen, nur eine konnte überzeugen. Das berichtet ruhr24.de*.

Lesen Sie auch: Sie trinken gerne Kaffee? Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie es sein lassen.

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Kaffee-Alternativen im Überblick

Mate-Tee enthält relativ wenig Koffein, dafür aber andere Stoffe, die auch als Wachmacher wirken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Mate-Tee enthält relativ wenig Koffein, dafür aber andere Stoffe, die auch als Wachmacher wirken. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Ohne Wasser geht es nicht: Bei Flüssigkeitsmangel lässt die Konzentration nach - dagegen hilft auch der beste Wachmacher irgendwann nicht mehr. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Ohne Wasser geht es nicht: Bei Flüssigkeitsmangel lässt die Konzentration nach - dagegen hilft auch der beste Wachmacher irgendwann nicht mehr. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Der Klassiker unter den Aufputschmitteln: Kaffee macht wach - es gibt aber auch Alternativen. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
Der Klassiker unter den Aufputschmitteln: Kaffee macht wach - es gibt aber auch Alternativen. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn © Kai Remmers
Energy Drinks können effektive Wachmacher sein. Das darin bisweilen beworbene Taurin hat aber keine solche Wirkung, sagen Experten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Energy Drinks können effektive Wachmacher sein. Das darin bisweilen beworbene Taurin hat aber keine solche Wirkung, sagen Experten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Scharfe Lebensmittel wirken anregend - Ingwer zum Beispiel. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Scharfe Lebensmittel wirken anregend - Ingwer zum Beispiel. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Ganz ohne Zusatzstoffe: Meditation ist ein möglicher Weg zu mehr Konzentration - will aber gelernt sein. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Ganz ohne Zusatzstoffe: Meditation ist ein möglicher Weg zu mehr Konzentration - will aber gelernt sein. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Guaranabohnen lassen sich als Pulver oder Kaugummi konsumieren - und enthalten jede Menge Koffein. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
Guaranabohnen lassen sich als Pulver oder Kaugummi konsumieren - und enthalten jede Menge Koffein. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn © Inga Kjer
Monika Bischoff ist die Leiterin des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München. Foto: Claudia Rehm/Krankenhaus Barmherzige Brüder München/dpa-tmn
Monika Bischoff ist die Leiterin des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München. Foto: Claudia Rehm/Krankenhaus Barmherzige Brüder München/dpa-tmn © Claudia Rehm
Matthias Riedl ist Diabetologe und Ernährungsmediziner aus Hamburg. Foto: Laboren/dpa-tmn
Matthias Riedl ist Diabetologe und Ernährungsmediziner aus Hamburg. Foto: Laboren/dpa-tmn © Laboren
Orangensaft kann ein guter langfristiger Energielieferant sein, vor allem in Kombination mit Nahrungsmitteln wie Müsli. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Orangensaft kann ein guter langfristiger Energielieferant sein, vor allem in Kombination mit Nahrungsmitteln wie Müsli. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose

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