Eine Diätexpertin klärt auf

Diese drei Fehler machen Sie garantiert auch beim Frühstück

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Pancakes sind lecker - besonders mit viel Honig. Allerdings machen Sie auch nicht lange satt.

Frühstück ist das neue Rauchen: In Zeiten von Intervallfasten hat das Frühstück einen schlechten Ruf. Dabei müssen Sie nur diese drei Fehler vermeiden.

Anfang des Jahres sorgte der US-Biochemiker Terence Kealey mit seiner krassen These, dass frühstücken genauso schlimm sei wie Rauchen, in den Medien für Furore.

Schließlich haben uns Ernährungsgurus doch jahrzehntelang eingeschärft, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei – und uns Energie für den Tag gibt. Wer darauf verzichtet, schadet seinem Körper, so der Tenor.

Intervallfasten & Co.: Ist Frühstück wirklich so ungesund?

Allerdings gibt es nun im Zuge der These immer mehr Stimmen, die behaupten, dass Intervallfasten und damit das Auslassen des Frühstücks gesund sei und ruckzuck schlank mache.

Dabei wird nur in einem Zeitfenster von acht Stunden zu Mittag und zu Abend gegessen – die restliche Zeit wird nichts gegessen und nur Wasser, Tee oder schwarzer Kaffee getrunken.

Doch nicht jeder kann oder darf fasten – und muss dagegen ein Frühstück zu sich nehmen. Dazu gehören Schwangere, Senioren, Diabetiker und Menschen mit zu niedrigem Blutdruck.

Eine australische Diätspezialistin klärt daher gegenüber der Daily Mail auf, wann und welches Frühstück sinnvoll ist – und welche Fehler Sie ab sofort besser vermeiden sollten:

Fehler Nummer Eins: Zu spät frühstücken

So ist für Susie Burrell klar: Wer frühstücken will, darf das auch. Am besten innerhalb einer Stunde, nachdem Sie aufgewacht sind. So bereiten Sie Ihren Körper auf den Tag vor und kurbeln den Stoffwechsel an.

Daher sollten Sie auch nicht allzu lange warten und zu spät frühstücken. Wer allerdings in der Früh nicht viel Zeit hat, der sollte sich ein gesundes und nahrhaftes Frühstück einfach am Abend davor zubereiten – und es mit in die Arbeit nehmen.

Fehler Nummer Zwei: Zu viele Kalorien

Hier ein cremiger Latte Macchiato, da ein Bananen-Smoothie: Wer gerne in der Früh ausgiebig frühstückt, nimmt gern mal schnell zu viele Kalorien zu sich.

Allerdings nicht immer durch das Essen, sondern in flüssiger Form. Schließlich hat so ein Milch-Kaffeegetränk schon mal 130 Kilokalorien – das entspricht einer Scheibe Toast.

Deshalb sollten Sie auch die flüssigen Kalorien immer mitzählen beziehungsweise im Hinterkopf behalten, wenn Sie beim Mittagessen und Abendessen wieder zuschlagen wollen.

Fehler Nummer Drei: Zu wenig Eiweiß

Toast mit Marmelade, dazu ein Glas Orangensaft und ein schwarzer Kaffee: So sieht oft das deutsche Frühstück am Morgen aus. Was dabei auffällt: Weit und breit kein Eiweiß zu finden.

Stattdessen gibt es oft viel Zucker, der den Blutzuckerspiegel verrückt spielen lässt und in wenigen Stunden schon wieder hungrig macht. Daher empfiehlt Burrell, mehr proteinhaltige Lebensmittel zu essen.

Das heißt konkret: Quark statt Milch ins Müsli, Käse statt Schokoaufstrich aufs Brot – und auch mal Rühreier, Käse oder griechischen Joghurt versuchen.

Wer dann noch etwas Obst oder ins Omelette ein wenig Gemüse mischt, der startet den Tag gesund – und kommt schnell auf seine fünf Portionen täglich.

Low-Carb ist ebenfalls in aller Munde - viele Fitness-Gurus schwören auf den Diättrend, der binnen kurzer Zeit die Pfunde schmelzen lassen soll. Wann Low-Carb allerdings gesund sein kann, lesen Sie hier.

Auch interessant: Lieber stilles Wasser - denn Kohlensäure kann Sie dick machen. Warum, das erfahren Sie hier.

jp

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