Diät-Fehler

Richtig abnehmen: Diese gesunden Nahrungsmittel machen hungrig - und dick

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Obst in Hülle und Fülle - für viele ein Muss während einer Diät. Doch auch Fruchtzucker kann im Übermaß verspeist dick machen.

Ein Apfel gegen den Heißhunger - keine gute Idee. Denn das Obst macht noch hungriger. Es gibt noch mehr vermeintlich gesunde Lebensmittel, die den Appetit anregen.

Genug gegessen und immer noch hungrig? Das könnte an der falschen Auswahl der Lebensmittel liegen. Es gibt nämlich unzählige Speisen, die unseren Appetit nicht drosseln, sondern sogar anregen. Dazu gehören auch naturbelassene, sehr gesunde Nahrungsmittel wie etwa der Apfel.

Diese Lebensmittel füllen zwar den Magen - lassen aber hungrig zurück

Dass Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin und Sucralose in Light-Produkten und Süßstofftabletten in Verdacht stehen, Hungergefühle zu fördern, ist keine neue Erkenntnis. Die künstlichen Süßstoffe würden dem Gehirn signalisieren, dass "echte" Kalorien gegessen werden, die den Körper mit Energie versorgen. Doch stattdessen kommen "leere" Kalorien im Magen-Darm-Trakt an - ein hormonelles Ungleichgewicht entsteht, das Hungergefühle auslösen kann: So die bisher nicht bestätigte Theorie, wie die Apotheken-Umschau berichtete.

Doch auch wenn kein wissenschaftlicher Beleg für die appetitanregende Wirkung existiert: Gesund sind Nahrungsmittel mit künstlichen Süßstoffen keinesfalls, fördern sie doch die Entstehung von Diabetes-Typ-2, wie die Ärztezeitung meldete. Und auch andere künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln sollen den Hunger fördern. Dazu gehören Glutamat, Geschmacksverstärker wie Guanylsäure oder das Konservierungsmittel Tributylzinn.

Im Video: Diese Einflüsse machen hungrig

Weiterlesen: Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - es ist nicht Sport und Ernährung.

Lecker, gesund - aber auch appetitanregend

Doch es gibt auch als gesund geltende Nahrungsmittel, die den Hunger nicht stillen, sondern fördern:

  • Frisch gepresste Säfte: Direktsäfte aus Orangen, Äpfeln oder anderen Obstsorten enthalten zwar viele Vitamine und Mineralstoffe - jedoch keine sättigenden Ballaststoffe mehr. Der Grund dafür liegt im fehlenden Fruchtfleisch: Dieses wird aus normalen Säften herausgefiltert. Ohne die sättigenden Pflanzenfaserstoffe besteht normaler Fruchtsaft nur noch aus Vitaminen, Mineralstoffen und Fruchtzucker, der einen schnellen Blutzuckeranstieg zur Folge hat. Fällt dieser schnell wieder ab - das ist der Fall, wenn der Körper keine Ballaststoffe oder anderen Nährstoffe zur Verfügung hat, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen - kommt es zu Heißhunger, wie das Portal fitforfun schreibt.
  • Ein Apfel: "Iss doch einen Apfel" - eigentlich keine gute Idee, wenn es darum geht, den Hunger zu stillen. Der Grund dafür soll im Pektin liegen: Dieser Pflanzenstoff quillt im Magen auf, kann aber in zu kleinen Mengen konsumiert den Hunger anfachen. Erst ein zweiter oder dritter Apfel könne diesen in den meisten Fällen stillen, so das Schweizer Portal ausgewogen-fit.ch.

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jg

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

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