BfR für E-Zigaretten-Verbot in Nichtraucherzonen

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Für ein Verbot der E-Zigarette in Nichtraucherzonen hat sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ausgesprochen.

Noch ist kaum klar, wie gefährlich E-Zigaretten tatsächlich sind. Für ein Verbot der E-Zigarette in Nichtraucherzonen hat sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ausgesprochen.

Die Dampfgeräte sollten herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt werden, empfahl das Institut am Montag in Berlin. Dies gelte auch für den Privatbereich: E-Zigaretten sollten nicht im Beisein von empfindlichen Personen wie Kindern, Schwangeren und Kranken geraucht werden.

Angesichts des großen Angebots an den Liquids genannten Füllstoffen sei nicht im Detail bekannt, was ein E-Raucher tatsächlich inhaliere beziehungsweise ausatme, teilte das Institut mit. Gefahren für Dritte seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen.

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Das BfR gehe davon aus, dass von der E-Zigarette und ihren Liquids gesundheitliche Risiken ausgingen. Ursache könnten neben Nikotin auch das Verneblungsmittel Propylenglycol, Chemikalienzusätze sowie verschiedene Duft- und Aromastoffe sein. Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen hätten die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Liquids, wobei auch Konzentrate und bedenkliche Substanzen verwendet werden könnten. „Eine Bewertung der tatsächlichen Risiken für Unbeteiligte ist daher nicht möglich.“

„Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein“, sagte der BfR-Präsident Andreas Hensel. „So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen.“

dapd

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