Sport im Winter

Eisige Temperaturen - Wann das Lauftraining zum Risiko wird

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Schneewetter muss für Jogger kein Hindernis sein. Doch sinken die Temperaturen unter zehn Grad minus, leidet die Durchblutung. Foto: Florian Schuh

Wer gewohnt ist, jeden Tag laufen zu gehen, der lässt sich auch vom Winterwetter kaum davon abhalten. Doch sinken die Temperaturen zu tief in den Keller, kann der Sport dem Körper schaden.

Gundelfingen (dpa/tmn) - Bei eisigen Temperaturen sollten Sportler ihr Lauftraining unterbrechen. Zeigt das Thermometer weniger als minus zehn Grad Celsius, leidet die Durchblutung von Sehnen, Bändern und Gelenken, erklärt Prof. Sven Ostermeier, Sportmediziner an der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

Ist das Wetter allerdings nur schmuddelig, aber die Lufttemperatur nicht ganz so kalt, spricht nichts gegen das Lauftraining. Im Gegenteil: Regelmäßiges Joggen an der frischen Luft beugt Ostermeier zufolge Erkältungen vor. Bei weniger als null Grad sollte sich der Sportler aber vor dem Training mit Koordinationsübungen aufwärmen - und ein dünnes Tuch über Mund und Nase tragen. Die eisige Atemluft kann sonst die Schleimhäute austrocknen.

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