Lokales TraumaZentrum

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elisabeth-krankenhaus ist als lokales traumazentrum zertifiziert

Elisabeth-Krankenhaus Kassel ist weiterhin als Lokales TraumaZentrum zertifiziert und Mitglied im regionalen TraumaNetzwerk Göttingen – Kassel.

Jedem Schwerverletzten in Deutschland rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen, ist das Ziel der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie  (DGU). Diese hat dafür ein spezielles Zertifizierungsverfahren entwickelt. 

Die Anforderungen der Zertifizierung werden in sogenannten Re-Auditierungen regelmäßig überprüft. Dieses Re-Auditierungsverfahren wurde für das Elisabeth-Krankenhaus soeben erfolgreich abgeschlossen. Das Krankenhaus hat sich damit als lokales TraumaZentrum etabliert und ist als Mitglied im regionalen TraumaNetzwerk Göttingen – Kassel ein wichtiger Baustein in der Versorgung Schwerverletzter in Kassel.

„Der Nutzen für die Schwerverletzten gibt dem aufwendigen Verfahren recht“, stellt Chefarzt Dr. med. Uwe Behrmann  fest und ergänzt: „Jedes gerettete Leben mehr ist für unser Ärzte- und Krankenpflegeteam Ansporn zu beständiger Selbstreflektion, Prozessoptimierung und Innovation.“

Daran arbeitet die Zentrale Notaufnahme des Elisabeth-Krankenhauses auch mit neuen Trainingsformen. So wurde im vergangenen Oktober in Kooperation mit Ausbildern des Deutschen Roten Kreuzes  das nordhessenweit erste Schockraumtraining durchgeführt, bei der speziell die Abläufe und Maßnahmen direkt bei der Einlieferung polytraumatisierter Patienten geübt wurden. Das nächste Training ist für Mai 2014 geplant.

TraumaNetzwerk Göttingen – Kassel und TraumaRegister DGU

Das TraumNetzwerk Göttingen – Kassel wurde 2007 gegründet. Zum Netzwerk gehören 28 Kliniken der Basis-, Regel- und Maximalversorgung. Die Netzwerk-Kliniken befinden sich im Länderviereck Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen.

Bundesweit und teilweise in den angrenzenden Nachbarstaaten sind 884 Kliniken auditiert und 32 TraumaNetzwerke etabliert. Im internationalen TraumaRegister werden alle in TraumaNetzwerken versorgten schwerverletzten Patienten registriert und die Daten wissenschaftlich ausgewertet.

Mit diesen Daten von rund 23 000 Patienten jährlich kann laufend eine Prozessoptimierung und Qualitätssicherung vorgenommen werden. Seit Einführung der Zentren und Netzwerke ist ein deutlicher Rückgang der Sterblichkeit bei Schwerverletzten zu beobachten. Verstarb 1993 noch jeder fünfte Schwerverletzte, trifft diese Schicksal nach Zahlen der DGU nun nur noch jeden Zehnten. (nh)

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