Fit und entspannt: Fahrradfahren lohnt sich

Es ist Frühlingsanfang, doch am Schreibtisch, im Auto oder auf dem Sofa bekommt man davon nur wenig mit. Draußen grünt und sprießt es, während an einem selbst über den Winter oft das Hüftgold gewachsen oder die Kondition verblasst ist.

Dabei lassen sich frische Luft und Figurpflege leicht unter einen Helm bringen: der Arbeitsweg ist eine gute Gelegenheit, beim Radeln seine Muskeln spielen zu lassen und die Frühlingsmüdigkeit zu vertreiben.

Zwei von drei Menschen in Deutschland treiben selten oder nie Sport. Zugleich wählen sechs von zehn Berufstätigen das Auto, um zur Arbeit zu gelangen. Dabei bietet es sich für Freizeit-Bewegungsmuffel an, zumindest auf Strecken aus eigener Kraft in Fahrt zu kommen, die man sowieso zurücklegen muss.

Wer seinen Arbeitsweg mit dem Fahrrad bewältigt, tut gleich zweimal täglich etwas für seine Fitness. „Rad fahren ist ein ideales Ausdauertraining für nahezu jedes Lebensalter. Es hebt die Stimmung, wirkt entspannend und führt zu mehr Ausgeglichenheit“, fasst Susanne Moosmann von der Verbraucher Initiative zusammen.

Gute Gründe fürs Radfahren

Schon kurzes Rad fahren ist wohltuend, aber es gibt gute Gründe, die Fahrdauer auszudehnen:

  • ab 10 Minuten werden Muskeln kräftiger, Kniebeschwerden vorgebeugt und die Durchblutung verbessert
  • ab 20 Minuten wird zusätzlich das Immunsystem gestärkt
  • ab 30 Minuten werden auch die Herzfunktionen gekräftigt
  • ab 40 Minuten verbessert sich die Ausdauer
  • ab 50 Minuten wird der Stoffwechsel - vor allem der Fettstoffwechsel - angeregt
  • ab 60 Minuten kann Gewicht reduziert und deutlich Stress abgebaut werden

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