Krankheit

Erkältungswelle in Deutschland: Diese Hausmittel helfen bei ersten Symptomen

Mit dem Herbst kommen auch Erkältungen und Grippe-Infektionen. Wer nicht zur Apotheke gehen möchte, kann sich auch mit Hausmitteln Linderung verschaffen. 

Kassel – Draußen wird es kälter und ungemütlicher - der zweite Corona-Winter steht bevor. Durch die strenge Hygiene während der Corona-Pandemie blieb die Grippesaison 2020/21 weitgehend aus. Jedoch könnte sich das in diesem Jahr ändern. Neben dem Anstieg der Corona-Infektionszahlen erwarten Experten mehr Erkältungs- und Grippe-Infektionen.

Teilweise ist es schwer, die Symptome von denen einer Corona-Infektion zu unterscheiden. Anders als bei Corona zählen neben Husten, Halsschmerzen und Fieber auch Schnupfen zu den bekannten Symptomen. Diese Beschwerden sind schwer wieder loszubekommen. Einige Hausmittel versprechen allerdings Linderung. Natürlich helfen nicht alle Hausmittel gleichermaßen gegen Symptome. Deshalb sollten Sie darauf achten, welche Beschwerden Sie haben. Erst dann können Sie passende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Erkältung und Grippe im Winter: Wadenwickel hilft bei Fieber

Wer gegen Fieber kämpft, dem kann beispielsweise ein Wadenwickel Linderung bringen. Wie die Stiftung-Gesundheitswissen erklärt, senkt der Wadenwickel die Körpertemperatur. Weil der Körper mehr Wärme abgibt, kühlt er automatisch herunter. Die getränkten Tücher sollten nach Angaben der Experten circa zehn Grad kälter sein, als die aktuelle Körpertemperatur. Zudem sollten sie alle zehn bis fünfzehn Minuten gewechselt werden.

Husten und Halsschmerzen? Dann hilft Honig. Laut eines Forscherteams um Hibatullah Abuelgasim von der Oxford University Medical School soll die Leckerei bei Erkältung und Husten helfen. Das Hausmittel wirkt demnach sogar besser als herkömmliche Arzneimittel. Aufgepasst: Babys sollten jedoch noch keinen Honig bekommen. Darin enthaltene Bakterien können für sie giftig sein.

Auch Wasserdampf, der durch Inhalatoren eingeatmet wird, kann helfen. Er befeuchtet laut der Apothekenumschau die Schleimhäute und fördert die Durchblutung. Zudem schleim­lösend und erleichtern die Atmung. Für Babys und Kinder unter drei Jahren ist er allerdings nicht geeignet.

Erkältung und Grippe: Nasendusche und Nasensprays helfen bei einer verstopften Nase

Neben Fieber, Husten und Halsschmerzen macht Betroffenen auch Schnupfen oder eine verstopfte Nase zu schaffen. Auch hier kann ein Hausmittel helfen. Eine Nasendusche mit Kochsalzlösung lässt den Schleim flüssig werden. Wer auf das Hausmittel zurückgreifen möchte, der muss nur einen Liter Wasser mit zwei Teelöffeln Salz zum Kochen bringen.

Dann sollte die Lösung auf 37 Grad heruntergekühlt werden. Nun kann sie angewendet werden: Die Flüssigkeit läuft in das eine Nasenloch hinein, sodass es durch das andere Nasenloch wieder hinausläuft. Die Nasendusche sollte nur eine Woche genutzt werden, damit die Schleimhäute nicht angegriffen werden. Nasensprays mit Meerwasser und anderen natürlichen Salzen helfen laut der Apothekenumschau ebenfalls. Sie befeuchten die Schleimhaut, unterstützen die Funktion der feinen Flimmer­härchen und helfen, Keime fernzuhalten.

Zur Herbstzeit rollt wieder eine Erkältungswelle durch Deutschland.

Erkältung und Grippe im Winter: Auch Hühnersuppe und Schlaf hilft

Wer sich unwohl und kraftlos fühlt, dem kann auch eine Hühnersuppe helfen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße weiten und das Gewebe besser durchblutet wird. Sekrete lösen sich dadurch besser und fließen leichter ab. Einen gleichen Effekt hat zum Beispiel auch Tee.

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Insgesamt gilt: viel Ruhe und Schlafen. Während der Erkältung oder der Grippe kämpft der Körper gegen die Erreger und kann eine Pause gut gebrauchen. In einer Corona-Studie aus Frankreich wurden die Sterberaten von Covid-19 und Grippe verglichen: So tödlich ist Covid-19 im Vergleich zur Grippe. (Luisa Ebbrecht)

Rubriklistenbild: © Maurizio Gambarini/dpa

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