Stress & Depression

Erschöpft und zynisch: Anzeichen eines Burn-outs erkennen

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Ignoriert man Burn-out-Symptome zu lange, kann dies auch zu Depressionen führen.

Wer bei sich Erschöpfungserscheinungen feststellt, sollte ein Burn-out nicht ausschließen. Aber auch körperliche Erkrankungen könnten hinter den Stresssymptomen stecken.

Krefeld - Schlafprobleme, Erschöpfung und ständige Anspannung können erste Anzeichen eines Burn-outs sein. Das gilt insbesondere dann, wenn die Stresssymptome auch nach Erholungsphasen wie einem Wochenende nicht abklingen, erklärt Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP).

Wer trotz solcher Phasen weiter an diesen Stresssymptomen leidet und außerdem beobachtet, dass er zum Beispiel sehr zynisch in Bezug auf die Arbeit ist oder in der eigenen Leistung abfällt, sollte diese Anzeichen von einem Arzt abklären lassen.

Denn ein Burn-out kann sonst zum Beispiel zu Depressionen führen. Auch Bluthochdruck und Tinnitus sind mögliche Folgen. Wichtig ist der Gang zum Arzt aber noch aus einem anderen Grund: Denn typische Burn-out-Symptome können in manchen Fällen auch auf ganz andere Beschwerden hinweisen, etwa Schilddrüsenerkrankungen.

Erschöpfte Promis: Sie litten unter Burnout

Pop-Sängerin Mariah Carey ließ sich im Sommer 2001 in eine Klinik einweisen. Der Grund: Bodenlose Erschöpfung. © dpa
Bruce Darnell hat viele schöne Momente erlebt - hier ist er bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" 2010 für die Casting-Show "Das Supertalent" zu sehen. Aber auch Darnell hat unter Erschöpfungszuständen gelitten. © dpa
Burnout-Syndrom
Ralf Rangnick leidet unter einem Erschöpfungssyndrom. © dpa
Die Schlagersängerin Michelle, Ex-Freundin von Matthias Reim, litt unter Burnout. © dpa
Die Professorin Miriam Meckel (rechts), hier mir ihrer Lebensgefährtin Anne Will, hat ein Buch über ihr Burnout-Leiden geschrieben. © dpa
Auch der Schweizer Pop-Star Patrick Nuo litt an der Erkrankung. "Ich fühlte mich ausgebrannt und kam an einen Punkt, an dem ich körperlich und geistig an meine Grenzen stieß", sagte er einmal über die Zeit. © dpa
TV-Coach Tim Mälzer konnte nach eigenen Angaben einen Burnout durch einen Coach noch verhindern. © dpa
Die Popband Rosenstolz sagte 2009 viele Termine ab, weil ihr Sänger und Komponist Peter Plate am Burnout-Syndrom erkrankt war. © dpa
Sebastian Deisler: Nach einem Klinikaufenthalt im Herbst 2003 hieß es über den Profi-Fußballer, er sei depressiv und ausgebrannt. 2007 beendete er seine Karriere. © dpa
Sven Hannawald hat das Ende seiner Skisprung-Karriere öffentlich mit einem Burnout-Syndrom begründet. © dpa

dpa/tmn

 

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