Schon nach kurzer Zeit

Erschreckend: Das alles richtet Alkoholgenuss in Ihrem Körper an

+
Alkohol schadet Ihnen weitaus mehr, als Ihnen der Kater weismachen will.

Die Wirkung von Alkohol auf den Körper beginnt mit dem ersten Schluck. Was übermäßiger Alkoholkonsum Ihrem Körper antun kann, lesen Sie hier.

Während ein gelegentliches Glas Wein zum Abendessen kein Grund zur Sorge ist, können die Auswirkungen des übermäßigen Genusses von Wein, Bier oder Spirituosen Ihrem Körper so richtig zusetzen.

Erhöhte Entzündungsgefahr der Leber

Die Leber ist ein Organ, die schädliche Substanzen aus dem Körper abbaut. Zu diesen schädlichen Substanzen zählt auch Alkohol. Wer jedoch oft und viel Alkohol trinkt, dessen Leber wird in diesem Prozess stark beeinträchtigt. Das wiederum erhöht die Gefahr einer Entzündung der Leber sowie Erkrankungen des Organs.

Ist die Leber einmal so entzündet, dass Narben auf ihr entstehen, nennt sich das Leberzirrhose. Die Leber wird dadurch Stück für Stück in Mitleidenschaft gezogen, kann ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und somit schädliche Substanzen, die jeden Tag in die Blutbahn gelangen, nicht mehr abbauen.

Die Folgen: Störungen des Stoffwechsels, des Hormonhaushalts sowie der Blutgerinnung. Wie die Apothekenumschau erklärt, können im schlimmen Fällen auch Krampfadern in der Speiseröhre entstehen. Wenn diese reißen, kann das zu lebensgefährlichen Blutungen führen.

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Übermäßiger Alkoholkonsum kann auch eine eine abnormale Aktivierung von Verdauungsenzymen verursachen, wie das Portal Healthline berichtet. Diese von der Bauchspeicheldrüse und im Übermaß produzierten Enzyme können zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, auch Pankreatitis genannt, führen.

Die Folgen: Eine Pankreatitis ruft heftige Schmerzen im Oberbauch hervor und verursacht nicht selten Übelkeit und Erbrechen, Fieber sowie Kreislaufprobleme. In schlimmen Fällen kann sich die Entzündung der Bauchspeicheldrüse über Monate ziehen. Eine beschädigte Bauchspeicheldrüse kann auch verhindern, dass der Körper genug Insulin produziert, um Zucker zu verwerten. Dies kann zu Hyperglykämie oder zu viel Zucker im Blut führen.

Video: Gefährlicher Jugendtrend: Alkohol inhalieren

Schädigungen des zentralen Nervensystems

Jeder, der schon mal einen richtigen Rausch mit anschließendem Kater hatte, kennt diese Folge von übermäßigem Alkoholkonsum: Sie können keine klaren Gedanken mehr fassen, Ihre Reaktionen sind verlangsamt, Ihr Sprachvermögen lässt nach. Das alles liegt daran, dass der Konsum von Alkohol Ihr zentrales Nervensystem schädigt.

Heißt konkret: Alkohol reduziert die Kommunikation zwischen Ihrem Gehirn und Ihrem Körper. Dies erschwert die Koordination Ihrer Sinne, daher sollten Sie auch niemals Autofahren, wenn Sie Alkohol getrunken haben.

Lesen Sie hier: Hat Wodka Red Bull etwa dieselbe Wirkung wie Kokain?

Hohe Risiko von Alkohol-Abhängigkeit

Wer regelmäßig sehr viel Alkohol konsumiert, der kann in eine körperliche und emotionale Abhängigkeit verfallen. Das können Spirituosen sein, aber auch der starke Konsum von etwa Bier kann zu einer Abhängigkeit führen.

Wer einmal von Alkohol abhängig ist, der kommt nur schwer und mit professioneller Hilfe wieder aus der Abhängigkeit heraus. Denn nur auf diese Weise kann wirklich sichergestellt werden, dass der Alkoholentzug schonend und wirksam vollzogen wird.

Erektile Dysfunktion: Schädigung der Produktion von Hormonen

Im Volksmund heißt es gerne, Alkohol lässt die Hemmungen fallen und verhilft zu mehr Spaß im Bett. Doch das Gegenteil ist der Fall: Vor allem Männer, die zu viel trinken, leider nicht selten unter einer erektilen Dysfunktion.

Starkes Trinken kann auch die Produktion von Hormonen verhindern und die Libido senken, bei Männern wie bei Frauen. Bei Frauen kann es sogar passieren, dass ihre Periode durch den übermäßigen Alkoholkonsum ausbleibt. Dadurch steigt auch das Risiko für Unfruchtbarkeit.

Auch interessant: Diese 13 Anzeichen verraten, ob Sie zu viel Alkohol trinken.

sca

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.