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Eltern sollten Kinder niemals zwingen, sich zu entschuldigen – laut Experten

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Von: Judith Braun

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Zwei Kinder streiten und ein Vater greift ein
Ein aufrichtiges „Es tut mir leid“ von Kindern ist effektiver als eine von Erwachsenen erzwungene Entschuldigung. Die kann laut einer Studie sogar nach hinten losgehen. © Monkeybusiness Images/IMAGO

Wenn Kinder zu einer Entschuldigung aufgefordert werden, entwickeln sie meist keine Reue. Sie sollten vielmehr verstehen, wie sich andere Menschen fühlen.

Macht ein Kind einen Fehler oder verhält es sich falsch, wird ihm oftmals schon früh von den Eltern beigebracht, sich zu entschuldigen. Schließlich gehört dies in den Augen vieler Eltern zur Sozialisation des Nachwuchses dazu. Forscher der University of Michigan haben nun allerdings herausgefunden, dass eine unfreiwillige Entschuldigung, die von den Kindern nicht aus eigenem Antrieb erfolgt, zu negativen Folgen führen kann.
Wie Kinder stattdessen lernen können, echte Reue zu verspüren, verrät 24vita.de.

Für die im Fachmagazin Merrill-Palmer Quarterly erschienene Studie untersuchte das Team um Studienleiter und Professor Craig Smith vom Center for Human Growth and Development verschiedene Arten von Entschuldigungsszenarien bei Kindern im Alter von vier bis neun Jahren.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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