Horror-OPs in England

Hoden statt Zyste weggeschnitten: Die schlimmsten Ärzte-Fehler

+

Eileiter entfernt statt Blinddarm, falsches Auge operiert: Englische Ärzte haben in den vergangenen Jahren haarsträubende Fehler gemacht.

London - Zwischen 2012 uns 2015 seien alleine in England mehr als 1100 Fehler dokumentiert worden, die eigentlich nie hätten passieren dürfen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag. Dazu zählten über 400 Operationen an falschen Knien, Augen oder Hüften sowie mehr als 420 Objekte, die nach OPs in den Patienten vergessen worden seien - darunter Verbandsmull, Tupfer, Skalpellklingen und Nadeln.

Einer Frau hätten Ärzte eine Niere entfernt statt einen Eierstock

Diabetes-Patienten hätten kein Insulin bekommen, andere Blut der falschen Blutgruppe oder falsche Implantate. Vereinzelt seien schlicht die Patienten verwechselt worden. „Ein einziger dieser Fehler ist einer zu viel“, kommentierte eine Sprecherin des Gesundheitsdienstes NHS England. Vergangenes Jahr seien neue Richtlinien veröffentlicht worden, um sie zu verhindern.

Der über Steuern finanzierte NHS steht ständig in der Kritik, etwa weil Krankenwagen zu spät kommen oder Patienten wochenlang auf Termine warten müssen. Ärzte und Pfleger klagen über chronische Unterfinanzierung und enorme Arbeitslast mit vielen Überstunden.

Lesen Sie auch zum Thema:

Ärzte-Fehler: Wie kommt der Patient zu seinem Recht?

Davor haben Klinik-Patienten am meisten Angst

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.