Wichtige Hinweise

Blaubeeren, Rotwein, Schokolade: Das müssen Sie beim Fastenbrechen beachten

Nach dem Fasten kann der Teller gar nicht schnell genug wieder voll sein?
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Nach dem Fasten kann der Teller gar nicht schnell genug wieder voll sein?

Fasten gehört zu den ältesten und einfachsten Varianten der Diät und hat viele Vorteile. Ein wichtiger Schritt ist das Fastenbrechen. Das müssen Sie beachten.

  • Das Fasten wird immer populärer. 
  • Viele Menschen suchen nach Alternativen, um gesünder zu leben oder möchten einen neuen Lebensstil ausprobieren. 
  • Doch beim Fasten geht es nicht nur darum, nichts zu essen. 

Nach mehreren Stunden und Tagen des Verzichts beim Fasten wird sich Ihr Körper komplett umstellen. Das Schlemmen nach den Fastentagen sollten Sie daher vorsichtig angehen - auch wenn es noch so verlockend ist. Denn hier ist Zurückhaltung der Schlüssel zum Erfolg. Um unseren Körper auch während des Fastenbrechens gesund zu halten, gibt Fastenexperte Sebastian Wettcke von der Intervallfasten-App Fastic Tipps.

Das Maß aller Dinge beim Fastenbrechen: Langsam anfangen

Endlich ist die eiserne Zeit des Fastens vorüber und Sie können es nicht erwarten, in Gebäck, Brot und Co. zu beißen? Schalten Sie einen Gang zurück! Denn: Erhält unser Körper über längere Zeit keine Nahrung, stellt sich der Stoffwechsel um, er schaltet auf Sparflamme und zehrt aus bestehenden Reserven. Nun muss sich der Körper erst einmal wieder an eine Energieaufnahme aus zugeführten Lebensmitteln gewöhnen. Dies gelingt am besten mit vitaminreicher Kost und wenig Zucker. Sie sollten sich etwa ein Drittel der vorangegangenen Fastentage Zeit nehmen, um wieder zur gewohnten Vollkost zurückzukehren.

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Schokolade ja oder nein: Damit sollten Sie Ihr Fasten brechen

Ihr Heißhunger ist groß. Aber Schokolade oder Pommes sollten erst einmal nicht auf Ihrem Speiseplan stehen. Für die ersten Tage eignen sich leichte Suppen. Auch gekochtes Gemüse und leichte Weizenprodukte, wie Haferflocken verträgt der Körper sehr gut. Für die ausreichende Eiweißversorgung sind Joghurt oder Vollmilch genau das Richtige. Zudem ist es wichtig, dass Sie zwischen zwei und drei Liter Wasser* und Tee zu sich nehmen. Durch die Flüssigkeit unterstützen Sie Ihr Verdauungssystem, das sich ebenfalls auf Sparflamme befand.

Übrigens: Es ist völlig normal, wenn Sie in den ersten Tagen an Gewicht zunehmen. Daher handelt es sich meistens nur im Wassereinlagerungen und das ist völlig normal.

Alkohol beim Fastenbrechen? Lieber kein Glas Wein als Belohnung

Sie möchten sich nach der Enthaltsamkeit mit einem Schluck Wein belohnen? Seien Sie nicht übermütig. Alkohol ist für Ihren Körper eine ziemliche Belastung* - auch wenn Sie normal essen würden. Er kann sich nicht mit der Nahrung vermischen und gelangt direkt ins Blut. Das kann Ihren Kreislauf schnell durcheinander bringen. Also lieber für den Anfang: Finger weg!

Morgens, mittags, abends: Welche Zeit eignet sich zum Fastenbrechen

Es gibt keine festgelegte Tageszeit, die sich zum Fastenbrechen besonders eignet. Generell ist eine Ernährung, die sich dem Tagesablauf anpasst am besten. Starten Sie also in den Tag beispielsweise mit einem frischen Apfel*, nehmen zum Mittag eine leichte Suppe zu sich und lassen den Abend ausklingen mit gekochtem Gemüse und einem Joghurt.

Expertentipp: Blaubeeren zum Fastenbrechen

Eine Handvoll Blaubeeren hilft Ihnen nicht nur das Fasten optimal zu brechen, sondern wirkt zusätzlich antioxidativ. Sie haben eine zellschützende und gesundheitsfördernde Wirkung. Sie bieten Schutz gegen freie Radikale - was den Körper bei einer Umstellung auf feste Nahrung gesund hält.

Mehr Infos: www.fastic.com

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Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

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