Schmerzmittel nur bei akuten Beschwerden

Fersensporn: Diese fünf Hausmittel lindern schnell den stechenden Schmerz

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Wer unter Fersensporn leidet, kann oftmals vor Schmerzen kaum auftreten.

Ein stechender Schmerz, der so plötzlich kommt wie er verschwindet: So beschreiben Betroffene den Fersensporn. Was die Schmerzen lindert, erfahren Sie hier.

Jeder Schritt schmerzt - besonders beim Auftreten. Aber oftmals verspüren Betroffene auch Pein, wenn sie nach der nächtlichen Ruhe aufstehen wollen. Stechend, wie ein Nagel, auf den man tritt - so beschreiben sie die Beschwerden, die sie quälen.

Fersensporn: Knöcherner Auswuchs am Fersenbein sorgt für Schmerzen beim Aufstehen und Auftreten

Ursache kann hierfür ein Fersensporn sein, der besonders bei einseitiger Belastung oder Fehlstellung der Füße, aber auch bei Übergewicht für die unangenehmen Symptome sorgt. Hierbei handelt es sich Ärzten zufolge um einen knöchernen Auswuchs am Fersenknochen bzw. dem Fersenbein, der sich aufgrund der Überbelastung bildet. Er wird unterschieden in:

  • unteren Fersensporn (plantarer Fersensporn): ein dornförmiger Fortsatz an der Fußsohle
  • oberen Fersensporn (kranialer Fersensporn): dornförmiger Fortsatz an der Rückseite der Ferse

Bei beiden kann es in der Folge zu Mikro-Verletzungen am Sehnenansatz kommen, was eine Entzündungsreaktion begünstigt. Beim unteren Fersensporn ist dann ein Sehnenbündel betroffen, das von der Ferse zu den Zehen zieht. Beim Oberen kommt es hingegen zu einer Überreizung des Achillessehnenansatzes.

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Schuheinlagen und Dehnübungen gegen den Fersenschmerz - Ibuprofen nur im Akutfall nehmen

Diese Reizungen sollen auch für die schmerzhaften Symptome verantwortlich sein, die von Betroffenen genannt werden. Das Perfide daran: Die Schmerzen sollen oftmals sehr plötzlich auftreten und können teilweise über Monate andauern. Allerdings sollen sie genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind, schildern Patienten.

Daher sollten Betroffene ihr Hauptaugenmerk auch auf die Schmerzlinderung legen. Das heißt: die Belastung der Füße mithilfe von Schuheinlagen so weit es geht verringern und massive Beschwerden mit entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen behandeln. Dehn- bzw. Stabilisierungsübungen können hingegen eine Fehl- oder Überbelastung reduzieren.

Auch die Stoßwellentherapie soll in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt haben. Eine Operation ist dagegen meist nicht notwendig.

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Apfelessig, Murmeltierfett & Co.: Mit diesen Hausmitteln lindern Sie die Fersenschmerzen

Wer hingegen auf natürliche Weise die Beschwerden lindern möchte, kann auch auf Hausmittel zurückgreifen. Hier bieten sich an:

  • Fußbad mit Apfelessig: Es gilt als entzündungshemmend und antibakteriell. Daher hilft es, die Entzündungsreaktion sowie Schmerzen zu verringern. Dazu einfach eine halbe Tasse Apfelessig in eine kleine Wanne mit warmem Wasser geben und die Füße darin fünf bis zehn Minuten einweichen. Alternativ tränken Sie ein Tuch mit der Essig-Wasser-Mischung und wickeln es sich um den betroffenen Fuß.
  • Backpulver: Der knöcherne Fortsatz entsteht, weil sich dort zu viel Kalzium anhäuft. Die Kristalle im weißen Pulver sind dafür bekannt, Kalziumablagerungen aufzulösen. Zudem hemmt es Entzündungen. Dazu vermengen Sie einen halben Teelöffel Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste. Diese geben sie dann auf den Fersensporn und geben einen Wickel darüber.

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  • Murmeltierfett: Im ersten Moment hört sich dieser Tipp wohl für Laien unappetitlich an, doch soll es eine natürliche Alternative zu Kortison darstellen. Dem Fett des Nagetiers wird nachgesagt, gegen Gelenk- und Muskelbeschwerden zu helfen. Murmeltiersalbe finden Sie in der Apotheke.
  • Eispackungen: Kühlen, kühlen und nochmal kühlen, raten Ärzte bei Fersensporn. Da die Entzündung für Schwellungen des Fußes sorgt, kommen Kältekompressen hier gerade recht. Diese können Sie immer wieder bei Bedarf anwenden.
  • Fußmassage: Auch wenn es anfangs schmerzhaft klingt - eine sanfte Massage regt die Durchblutung an und hilft so, den Schmerz zu lindern.

Neben entzündungshemmenden Medikamenten können Sie auch Salben in der Apotheke gegen lästigen Fersensporn erwerben. Doch Vorsicht: Schmerzmittel sollten Sie nicht dauerhaft, sondern nur dann einnehmen, wenn die Beschwerden akut sind. Die oben genannten Hausmittel können Sie dagegen täglich anwenden.

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jp

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