Fitnesspark für Senioren

Im Kurpark von Reinhardshausen wird im kommenden Jahr an einem noch nicht näher festgelegten Standort ein Fitness-Parcours für Senioren mit speziellen, seniorengerechten Geräten installiert.

25 000 Euro stehen dafür im Wirtschaftsplan der Bad Reinhardsquelle GmbH zur Verfügung. Der Aufsichtsrat der Kurgesellschaft entspricht damit einen Wunsch des Seniorenbeirates und des örtlichen Gemeinde-, Kur- und Verkehrsvereins.

„Wir werden jetzt ein Konzept erarbeiten und im Sozialausschuss vorstellen“, erklärte Geschäftsführer Günther Gutheil. Denn unabhängig vom Vorgehen der Bad Reinhardsquelle setzte sich in der jüngsten Stadtverordnetensitzung auch die CDU-Fraktion mit einem nach kurzer Diskussion in den Ausschuss überwiesenen Antrag für eine solche Anlage ein. „Dass sich die CDU mit fremden Federn schmückt, ist für die SPD nichts Neues.“ dieter Schöke, SPD „Über 52 Prozent der Einwohner von Reinhardshausen sind über 60 Jahre alt. Sport verbindet, wir wollen die Lebensqualität für diesen Personenkreis verbessern“, sagte Sprecher Tobias Beck bei der Antragsbegründung.

Bleck verwies auf Studien, die solchen Anlagen eine sehr gute Akzeptanz bescheinigen. „In Deutschland ziehen immer mehr Kommunen nach“. „„Erschwingliche“ (Bleck) 25 000 bis 30 000 Euro kostet eine Senioren-Fitnessanlage mit Outdoor-Geräten aus Edelstahl.

Das Angebot könnten nach Angaben des Sprechers auch ergänzt werden durch Schach, Minigolf oder Boccia. Er schlug vor, auch Sponsoren anzusprechen - beispielsweise die Kliniken. Erste Gespräche fanden nach Auskunft des Reinhardsquelle-Geschäftsführers Gutheil bereits statt. Mit ihrem Antrag rannte die CDU offene Türen ein. FWG-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Schultheis gab allerdings zu Bedenken, dass ein Fitness-Parcours unter freiem Himmel witterungsbedingt sechs Monate im Jahr nicht genutzt werden könnte. Sein Vorschlag: sich auch über ein Schutzdach Gedanken machen.

„Antrag überflüssig“

Prof. Dr. Horst Zebe wies darauf hin, dass die Kosten bereits im Wirtschaftsplan der Bad Reinhardsquelle eingestellt seien, was später auch Bürgermeister Volker Zimmermann bestätigte. „Der Antrag ist überflüssig“, sagte Zebe. SPD-Sprecher Dieter Schöke („Eine gute Idee“) erinnerte daran dass dieses Thema bereits vor einiger Zeit vom Gemeinde- Kur- und Verkehrsverein angeregt worden sei. (Von Jörg Schade)

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