Gefahr von oben

„Fliegende Zecken“: Wenig erforschte Blutsauger haben jetzt Hoch-Saison

Unbekannter Plagegeist - die Hirschlausfliege
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Die Hirschlausfliege – die Parasiten gelten als wenig erforscht. (Symbolbild)

Im Sommer sind es in erster Linie Zecken, die uns Menschen zu schaffen machen. Aber Zecken sind nicht die einzigen Parasiten, die auf Blut aus sind. Einige Blutsauger greifen aktuell sogar von oben an.

Deutschland – Denn zwischen August und Oktober hat die Hirschlausfliege Hochsaison. Wie der Name bereits sagt, bevorzugen die kleinen Parasiten Hirsche, Rehe, junge Wildschweine sowie weitere Säugetiere des Waldes. Besonders gefährdet sind daneben Haus- und Nutztiere wie Hunde, Pferde und Rinder.
Aber die Blutsauger können auch Menschen befallen, weiß RUHR24.*

Hirschlausfliegen sehen einer hiesigen Zeckenart sehr ähnlich. Der große Unterschied: Sie können fliegen. Die Blutsauger werden daher häufig als „fliegende Zecken“ bezeichnet. Sie greifen vornehmlich von oben an – bei Menschen ist insbesondere der Kopf- und Nackenbereich betroffen.

Dabei sind Hirschlausfliegen für Menschen aber nicht so gefährlich wie „echte“ Zecken. An der Einstichstelle kann es allerdings zu juckendem Hautausschlag kommen.

Für Tiere wie Hunde oder Pferde sind sie ein größeres Risiko. Denn sie können einen Krankheitserreger übertragen. Ob eine solche Übertragung auch auf den Menschen möglich ist, hat die Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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