Fragebogen - Das eigene Stressniveau testen

Pflegende Angehörige geraten oft an ihre Leistungsgrenze, wenn sie sich zusätzlich zu ihren alltäglichen Arbeiten und dem eigenen Job auch noch um einen hilfebedürftigen Menschen kümmern.

Lesen Sie hier die Tipps der Experten zur Entlastung pflegender Angehöriger

Da bleiben kleine - aber wichtige - Erholungspausen oft auf der Strecken, ganz zu Schweigen von den eigenen Hobbys. Kein Wunder, dass das zu Stress und einer Überbelastung führt. Mit Hilfe dieses Fragebogens können Sie Ihr persönliches Stressniveau testen. Beantorten Sie jede Frage jeweils mit einer der folgenden Antwortmöglichkeiten:

  • Immer
  • Oft
  • Manchmal
  • Selten
  • Nie

Fragebogen

1. Es ist mir unangenehm, den Kranken allein zu lassen.

2. Ich mache mir Sorgen.

3. Ich fühle mich müde und erschöpft.

4. Meine Familie versteht nicht, was ich erlebe.

5. Niemand hat Verständnis für das, was ich erlebe. Andere Familienangehörige könnten viel mehr helfen.

6. Ich würde meine Freunde gern häufiger sehen.

7. Das Verhalten des/der Kranken macht mir Angst.

8. Ich weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.

9. Ich fühle mich immer nervöser und angespannter.

10. Ich habe finanzielle Probleme.

11. Mein Angehöriger/meine Angehörige verlangt mehr von mir, als ich geben kann.

12. Ich fühle mich von Ärzten und Pflegediensten im Stich gelassen 13. Ich fühle mich von meinen Angehörigen im Stich gelassen.

14. Ich habe gesundheitliche Probleme.

15. Es fällt mir schwer, Entscheidungen zu treffen.

16. Ich habe das Bedürfnis nach mehr Pausen und Schlaf.

17. Ich habe keine Zeit für mich selbst.

18. Ich würde gern öfter unter Leute gehen

19. Das Verhalten des/der Kranken ist mir peinlich.

20. Ich ärgere mich schnell über das Verhalten des/der Kranken.

21. Ich fühle mich allein und isoliert.

22. Ich habe Angst vor der Zukunft.

(Auf der Basis von: „Leben mit der Alzheimer Krankheit“. Hrsg. von: Alzheimer Forschung Initiative e.V., Düsseldorf, 6. Auflage, 2005, S. 46/47)

Auswertung

1. Wenn Sie weniger als sieben Fragen mit "oft" oder "immer" beantortet haben, ist Ihr Stresszustand noch auf einem akzeptablen Niveau.

2. Haben Sie mehr als sieben Fragen mit „oft“ oder sogar mit „immer“ beantwortet, ist Ihr persönliches Stressniveau bereits sehr hoch.
Tipp: Sie sollten sich möglichst schnell um Hilfe bemühen. Sprechen Sie Ihre Verwandten an oder kümmern Sie sich um professionelle Hilfe.

3. Wenn Sie mehr als 14 Fragen mit „oft“ oder „immer“ beantwortet haben, ist Ihr Stressniveau alarmierend hoch angestiegen und Ihre Gesundheit ist in Gefahr.
Tipp: Ändern Sie Ihre Situation, nehmen Sie Kontakt nach Außen auf und nutzen Sie Hilfsangebote. (Seniorenbüro Eschwege)

Lesen Sie auch den Expertentipp: Entlastung pflegender Angehöriger

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