Fruchtzuckerfallen meiden

Fructoseintoleranz: Tipps für eine beschwerdefreie Weihnachtszeit

Freunde sitzen gemeinsam an einem Tisch, im Vordergrund stehen eine Salz- und eine Pfeffermühle, im Hintergrund ein Weihnachtsbaum (Symbolbild).
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Weihnachtsgerichte bergen viele Fruchtzuckerfallen. Wer eine Unverträglichkeit hat, sollte bestimmte Weihnachtsspeisen besser meiden (Symbolbild).

Auf dem Weihnachtstisch wimmelt es häufig nur so von (Frucht)zuckerfallen. Damit die besinnlichen Tage nicht im Frust enden, sollten Sie bei Fructoseintoleranz das Weihnachtsmenü genau unter die Lupe nehmen.

München – Wer an einer Fructoseintoleranz leidet, verträgt Fruchtzucker nur in kleinen Mengen. In der Weihnachtszeit können Plätzchen mit Marmelade, fruchtige Soßen zu Braten und Gans sowie Glühwein die individuelle Toleranzgrenze aber schnell sprengen. Damit die besinnliche Tage bei Fructoseintoleranz nicht zur Belastung werden, sollten Betroffene beim Weihnachtsschmaus einiges beachten.*

Wichtig ist es, die eigenen Toleranzgrenzen zu kennen. Das gilt auch für das Weihnachtsmenü: Am besten beschränken Sie sich auf die Lebensmittel, die Sie sonst auch gut vertragen. Fisch und Fleisch sind in der Regel unbedenklich, Probleme können aber Marinaden und Soßen bereiten. Bei der Weihnachtsgans sind auch die Füllungen (z.B. mit Äpfeln und Zwiebeln) mit Vorsicht zu genießen. Typische Winterbeilagen wie Grünkohl, Kohlrabi, Kürbis, Möhren, Paprikaschote, Lauch, Rote Bete, Rosenkohl, Rot- und Weißkohl haben laut Institut für Ernährungsmedizin der TU München ebenfalls einen relativ hohen Fructose-Gehalt. Zum Würzen sind frische Kräuter besser geeignet als fertige Gewürzmischungen. Beim Dessert gilt: Selbermachen verhindert unangenehme Überraschungen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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