„Früherkennen statt verdrängen“

Die Niedersächsische Krebsgesellschaft zeigt seit Dienstag, dem 16. August, im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende eine Ausstellung zum Thema Krebsfrüherkennung. Die Ausstellung kann bis einschließlich 31. August 2011 im Eingangsbereich des Krankenhauses besichtigt werden.

Krebs ist eine Krankheit, der sich Menschen gerne entziehen, solange sie nicht selbst betroffen sind. Mit der Ausstellung soll deutlich gemacht werden, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Viele Krebserkrankungen haben durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh genug erkannt werden. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Frauen können sich ab dem 20. Lebensjahr, Männer ab einem Alter von 45 Jahren untersuchen lassen. Doch in Niedersachsen nutzen nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent der Männer dieses Angebot.

Ausstellung soll zur Vorsorge motivieren

Mit der Ausstellung "Früherkennen statt verdrängen" will die Niedersächsische Krebsgesellschaft Ängste und Vorbehalte abbauen. Zwar leben wir alle ständig mit dem Krebsrisiko, doch wir können es auch positiv beeinflussen. Neben der Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen ist eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung, Nichtrauchen, wenig Alkohol und einer gesunden Ernährung wichtig. Im Rahmen der Kampagne „5 am Tag“ wird beispielsweise empfohlen, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu essen.

Anhand übersichtlicher Bildtafeln können sich die Besucher über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren aus. Dazu gehört auch der „Vorsorgepass“ der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, der einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm gibt. Gleichzeitig dokumentiert der Pass die Teilnahme und erinnert an den nächsten Untersuchungstermin.

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