Fünf neue Alzheimer-Risikogene ermittelt

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In der bislang größten Erbgutstudie zur Alzheimer-Krankheit haben Forscher die Zahl der bekannten Risikogene verdoppelt. Bislang waren vier Erbanlagen bekannt, die das Risiko für die häufigste Demenzform steigern.

In einer Analyse von 54.000 Menschen identifizierten Mitarbeiter von 44 US-Universitäten und Forschungseinrichtungen nun weitere vier Risikogene. Ein Fünftes ermittelte eine amerikanische-europäische Kooperation.

Weltweit leiden rund 35 Millionen Menschen an der bislang unheilbaren Alzheimer-Krankheit.

Genstudien sollen vor allem die noch immer rätselhaften Ursachen dieser Demenz aufklären und zudem Aufschluss darüber geben, welche Menschen besonders gefährdet sind. Die nun ermittelten Erbgutsequenzen lassen erste Schlüsse über die komplexen Zusammenhänge der Krankheit zu. Bisher war bekannt, dass die Anhäufung des Eiweißfragments Amyloid an der Erkrankung beteiligt ist.

Die veröffentlichten Risikogene zeigen drei weitere wichtige Vorgänge: Entzündungsprozesse, der Fettstoffwechsel sowie die Aufnahme großer Moleküle in Zellen, die sogenannte Endozytose. (dapd)

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