Snacks zwischendurch weglassen

Fünf Tipps, um die Weihnachtspfunde wieder loszuwerden

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Es muss gar nicht rennen sein: Schon ein Spaziergang reicht als Bewegung aus – wenn man es denn regelmäßig macht. 

Gans, Lebkuchen und Glühwein: Die Adventszeit und insbesondere die Weihnachtsfeiertage sind nicht gerade dafür bekannt, figurfreundlich zu sein. So purzeln die Pfunde wieder.

Wer nach dem Schlemmen jetzt wieder zu seiner normalen Figur zurückkehren möchte, sollte fünf Tipps befolgen, rät die 33-jährige Ernährungsberaterin Tina Hildebrandt aus Eschwege.

Abnehmen mit HIIT-Training - das steckt dahinter

  1. Fester Ernährungsrhythmus: Zwischen den Hauptmahlzeiten sollten die Finger für minimal drei, maximal fünf Stunden vom Essen gelassen werden, rät die Expertin – und zwar ganz. „Auch auf Obst sollte dann verzichtet werden.“ Getränke seien aber ausgenommen. „Die essensfreie Pause sorgt dafür, dass wir wieder ein Gefühl für Hunger und die Sättigung haben“, erklärt Hildebrandt. „Bei Lebkuchen, Spekulatius und Keksen geht beides schnell verloren.“ Durch den festen Rhythmus werde zudem die Fettverbrennung begünstigt, auch der Insulinspiegel steige nicht so schnell.
  2. Das richtige Mengenverhältnis: War der Anteil des Gemüses beim Weihnachtsessen neben Kroketten, Klößen und Kalbsbraten wahrscheinlich eher gering, sollte das jetzt wieder geändert werden: „Die Hälfte des Tellers sollte für Gemüse oder Salat freigehalten werden“, sagt Hildebrandt, „die andere Hälfte können sich dann Fleisch und Beilagen zu gleichen Anteilen teilen“. Denn wichtig sei, dass man sowohl Eiweiße und Fette als auch Kohlenhydrate zu sich nehme – nur eben im richtigen Verhältnis.
  3. Der teilweise Verzicht auf Kohlenhydrate: Generell sollten diese zwar schon zu sich genommen werden, es helfe aber, zweimal die Woche abends auf Kohlenhydrate zu verzichten. „Da kann man sich dann zum Beispiel eine leckere Gemüsesuppe machen“, gibt die 33-Jährige einen Tipp. Extremes Fasten über einen längeren Zeitraum hält sie nicht für sinnvoll: „Das ist für den Körper sehr anstrengend und führt dazu, dass man sich schlapp fühlt“, sagt die Expertin. Zudem fahre der Stoffwechsel herunter, der dann die Nahrungsaufnahme nach einer Diät erst einmal nicht sofort bewältigen kann. „Es kommt dann zum berühmten Jojo-Effekt.“ Gegen ein oder zwei Tage des Fastens sei aber nichts einzuwenden: „Das kann vor allem für den Kopf ein wichtiger Einstieg sein, um die Ernährung wieder umzustellen“.
  4. Bewegung: Neben der Ernährung spiele natürlich auch die Bewegung eine wichtige Rolle, um die angefutterten Kilos wieder runterzubekommen. „Da sollte man sich aber lieber kleine Ziele setzen, die man auch konsequent verfolgt, als an den großen zu scheitern“, rät Hildebrandt. So sei ein Spaziergang auch schon Bewegung, „und den kann man ja auch im flotten Tempo gehen“. Niemand müsse sich also im Fitnessstudio anmelden.
  5. Neue Rituale einführen: Wichtig sei es, die genannten Tipps nicht nach zwei Wochen wieder schleifen zu lassen: Die Regelmäßigkeit ist entscheidend. „Wenn man sich zum Beispiel auf zwei Sachen konzentriert und die konsequent verfolgt, ist schon viel gewonnen“, sagt die Ernährungsberaterin.

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