Größer als ein Pickel

Sie haben ein Furunkel? Das sollten Sie jetzt tun

Eine Frau betrachtet sich im Spiegel.
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Ein Furunkel sieht aus wie ein übergroßer Pickel. Drücken Sie es auf keinen Fall auf.

Furunkel können besonders groß werden und sehr schmerzhaft sein. Erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie die eitrige Hautentzündung entdecken.

Wer kennt es nicht? Passend zum Date oder einem wichtigen Arbeitstermin bildet sich ein riesiger Pickel im Gesicht. Die erste Reaktion vieler Menschen: Der Übeltäter wird ausgedrückt. Oft sorgt das aber für noch mehr Probleme. So könnte die betroffene Stelle plötzlich viel geröteter aussehen oder sich gar entzünden.

Handelt es sich bei der Eiterbeule um ein Furunkel, sollten wir erst recht die Finger davon lassen. Diese Art von Entzündung durchdringt mehrere Hautschichten und wird häufig als wesentlich schmerzhafter wahrgenommen. Was Sie tun können, wenn Sie ein Furunkel entdecken, erfahren Sie im Folgenden.

Furunkel oder Pickel? Das ist der Unterschied

Wer oft mit Pickeln zu kämpfen hat, entwickelt nach einer Weile ganz eigene Strategien, um die unschönen Hautunreinheiten loszuwerden. Manche drücken sie mit den Fingern aus, andere benutzen eine Nadel. Wieder andere haben passende Cremes und Salben parat oder lassen die Rötungen unter dem Make-up verschwinden.

So hilfreich diese Methoden auch sein mögen, könnten Sie damit im Fall eines Furunkels an Ihre Grenzen stoßen. Während sich Pickel in erster Linie in der obersten Hautschicht bilden, sind bei einem Furunkel das gesamte, in tieferen Hautschichten sitzende Haarbalg und das umliegende Gewebe entzündet. Heißt konkret: Um ein Körperhaar sowie um die Haarwurzel bildet sich ein Raum, in dem das Hautgewebe abstirbt. Füllt sich dieser Hohlraum mit Eiter, handelt es sich um ein Abszess.

Und wie können wir von Außen einen Pickel von einem Furunkel unterscheiden? Ob es sich um das eine oder das andere handelt, lässt sich oft nur schwer feststellen. Meist sehen Furunkel aber wie besonders große Eiterpickel aus, die sich wesentlich schmerzhafter anfühlen.

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Sie haben ein Furunkel? Das ist jetzt zu tun

Wer einen übergroß wirkenden und besonders schmerzenden Pickel im Gesicht, am Hals oder an anderen Stellen entdeckt, sollte nicht selbstständig daran herumhantieren. Das Portal gesundheitsinformation.de empfiehlt, sich an einen Arzt zu wenden, falls das Furunkel nach einigen Tagen nicht von selbst verschwindet. Ärzte können anschließend die betroffene Stelle öffnen, sie desinfizieren und den Eiter entfernen. Sollten mehrere Furunkel nebeneinander sich bereits zu einem sogenannten Karbunkel entwickelt haben, wäre ebenfalls eine Behandlung mit Antibiotika denkbar. (soa)

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Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © Frank Leonhardt/dpa
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt.
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. © Sven Hoppe/dpa
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