Kurioser Unfall in Tokio

Pups im OP: Patientin erleidet Verbrennungen

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Tokio - Weil sie während der Operation gefurzt hatte, hat eine Patientin in der Uniklinik Tokio großflächige Verbrennungen davongetragen. Auslöser war eine neuartige OP-Technik. 

Bei einer Operation in der Uniklinik Tokio hat sich ein bizarrer Unfall ereignet. Wie der „Express“ berichtet, hatte die Mittdreißigerin während einer Operation am Gebärmutterhals furzen müssen und dadurch Teile des Operationsaals in Brand gesteckt. 

Üblicherweise werden bei solchen Routine-Operationen Skalpelle verwendet, inzwischen kommen dort aber auch vermehrt Laser zum Einsatz. Der Vorteil: Blutungen werden nach einem Schnitt sofort gestoppt. Der Nachteil: In Verbindung mit Gasen können Flammen entstehen - so wie im Fall der furzenden Patientin. 

Durch die Narkose hatte die Frau die Kontrolle über ihren Darm verloren und mit ihren Ausdünstungen den Laser entzündet. Dadurch war ein Baumwolltuch in Brand geraten, die Patientin erlitt großflächige Verbrennungen an Hüfte und Beinen. Ob die Frau die Aussicht auf Schmerzensgeld hat, ist laut „Express“ bislang unbekannt.

So kurios dieses Ereignis auch erscheinen mag, es handelt sich bei Weitem nicht um einen Einzelfall. In einer Potsdamer Schönheitsklinik hatte eine Patientin während einer Bauchdeckenstraffung Verbrennungen am Po erlitten. Sie hatte 34.000 Euro Schmerzensgeld erhalten.

Blähungen an sich sind harmlos. Doch zuviel Luft im Bauch können unangenehm sein. Hier finden Sie Tipps, wenn es im Darm nicht ganz rund läuft.

hb

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