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Gebildete fahren häufiger mit dem Rad: Sind sie umweltbewusster?

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Von: Jennifer Köllen

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Cem Özdemir mit einem Fahrradheld vor dem Brandenburger Tor. (Symbolbild)
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ist bekennender Fahrradfahrer – und das vorbildlich mit Helm. (Symbolbild) © David Weyand/Imago

Deutsche mit Abitur fahren viel häufiger Fahrrad. Das liegt nicht nur an einem höheren Umweltbewusstsein – sondern auch an ihrem Ego.

Köln – Zwei Langzeitstudien haben ergeben: Vor allem höher Gebildete nutzen häufig das Fahrrad. Stadtbewohner mit Abitur waren im Jahr 2018 durchschnittlich 70 Minuten pro Woche mit dem Rad unterwegs – Stadtbewohner ohne Abitur dagegen nur 42 Minuten. Auf dem Land sei der Unterschied zwar nicht so groß gewesen, doch auch dort hätten Menschen mit höherem Bildungsgrad häufiger das Rad genommen, sagt der Leiter der Studien, Ansgar Hudde.
Warum Gebildete häufiger mit dem Rad fahren und was das mit ihrem Ego zu tun hat, lesen Sie auf 24vita.de.*

Um zu überprüfen, ob der Zusammenhang zwischen Bildung und Fahrradfahren möglicherweise nur eine Scheinkorrelation sei, habe er in seine Analysen Hintergrundinformationen zu den Befragten mit eingeschlossen, erklärt Hudde. „Wer im Schichtdienst ist, fährt vielleicht nur deshalb seltener mit dem Fahrrad, weil das nachts zu ungemütlich ist. Aber auch wenn ich solche Faktoren wie zum Beispiel Weglänge, Alter, Einkommen und Wohnort statistisch berücksichtige, bleibt der Bildungsunterschied bestehen.“ Warum Gebildete öfter mit dem Rad fahren, lesen Sie auf 24vita. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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