Gegen Frieren innerlich und äußerlich aufwärmen

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Frost im Herbst.

Ingwer, Chillie und Pfeffer helfen gegen starkes Frieren im Winter ebenso wie warme Kleidung. Warum auch Lachen gut gegen kalte Füße ist:

Wer viel friert, sollte das Problem von innen wie von außen angehen. “Von innen einheizen ist ganz, ganz wichtig, weil Sie das Richtige essen und trinken müssen“, sagte die Buchautorin Karin Hertzer aus München der dpa. Sie empfiehlt “wärmende Gewürze“ wie Ingwer, Pfeffer und Chili sowie “wärmende Zubereitungsarten“. Dazu zählten Kochen und Überbacken, Grillen und Flambieren - kurzum alles, was den Speisen Hitze zuführt. “Und umgedreht ist es dann logisch: Alles, was Sie im Sommer machen, sollten Sie im Winter vermeiden“, erläuterte die Autorin mehrerer Anti-Frier-Bücher.

So würden Orangen und Zitronen besser nicht im Winter gegessen. Sie wirkten ebenso wie Pfefferminze “kühlend“. Daher sei auch Pfefferminztee in der kalten Jahreszeit nicht ratsam. Von außen lässt sich Wärme durch die richtige Bekleidung zuführen. An Naturmaterialien empfiehlt Hertzer Fell, Wolle und Seide. “Seide kühlt und wärmt zugleich“, sagte sie. Seidenunterwäsche sei im Winter gut, weil sie dann wärmt. Bei Hightech-Materialien sei darauf zu achten, “dass man von außen den Wind abhält und von innen wärmt.“

Auch die geistige Einstellung spielt der Autorin zufolge eine Rolle beim Kampf gegen das Frieren. Es könne schon helfen, sich zu entspannen und sich selbst zu suggerieren: “Mir ist warm.“ Auch Humor sei zweckdienlich: Lachen sei eine Bewegung, und wer sich so oft wie möglich bewegt, friere weniger.

dpa

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