Von Melisse bis Baldrian

Gegen Stress sind Kräuter gewachsen

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Pflanze gegen Stess: Melisse hat eine beruhigende Wirkung. Foto: Heiko Wolfraum/dpa

Gestressten Menschen wir oft zu Achtsamkeitsübungen und Spaziergängen in der Natur geraten. Begleitend können aber Kräuter Linderung bringen. Ein Experte erklärt, welche Pflanzen dafür infrage kommen.

Berlin (dpa/tmn) - Den eigenen Alltag zu meistern, ist nicht immer leicht. Viele Menschen fühlen sich gestresst, sind unruhig, schlafen schlecht oder sind erschöpft. Bevor Betroffene solche Symptome mit hochdosierten Medikamenten behandeln lassen, können sie es erstmal mit Heilkräutern versuchen.

Prof. Andreas Michalsen zufolge kann Lavendel und Melisse gegen innere Unruhe helfen, Johanniskraut hat sich bei depressiven Verstimmungen bewährt. Schlafstörungen können Betroffene mit Baldrian oder Passionsblume behandeln, gegen Ängste hilft manch einem die Winterkirsche. Die meisten Kräuter kann man als Tee aufgießen. Um eine Wirkung zu erzielen, werden pro Tag zwei bis drei Tassen gut durchgezogene Tees getrunken.

"Noch besser ist aber natürlich Meditieren, Yoga oder Sport", ergänzt Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Und manchmal braucht der gestresste Berufstätige auch einfach mal eine Auszeit. In dem Fall hilft Urlaub.

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