Gehirnerschütterung - Sportunfälle nicht unterschätzen

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Trotz Aufwärmen bleiben Verletzungen beim Sport nicht aus. Foto: Daniel Maurer

Verletzungen kommen im Sport relativ häufig vor. Nicht immer sind diese aber gleich zu erkennen. Das gilt vor allem für Schäden am und im Kopf. Bei manchen Symptomen sollte die Warnlampe angehen.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn es beim Sport zu Stürzen oder Zusammenstößen kommt, kann eine Gehirnerschütterung die Folge sein. Solche Unfälle werden häufig unterschätzt. Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Nackenschmerzen.

Auch Schwäche, Müdigkeit oder verschwommenes Sehen können Anzeichen einer Gehirnerschütterung sein. Darauf weisen Experten verschiedener Fachgesellschaften vor dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (20. bis 23. Oktober) hin. Demnach werden in Deutschland jährlich mehr als 40 000 Gehirnerschütterungen diagnostiziert, die Dunkelziffer liege aber deutlich höher.

Außerdem sollte der Betroffene zum Arzt, wenn er sich nach einem Unfall häufig an den Kopf fasst oder einen leeren Blick hat. Nach einer Gehirnerschütterung brauchen Betroffene mindestens sechs bis zehn Tage Erholung. Sie sollten sich wirklich Ruhe gönnen und äußere Reize wie Musik, Arbeit am Computer oder Lernen vermeiden, warnen die Experten.

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