Gelingt schnell: Kalt gerührte Konfitüre

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Himbeermarmelade lässt sich auch mit kalten Früchten zubereiten. Foto: Martin Gerten

Selbstgemacht schmeckt oft besser: Wer gerne seinen eigene Marmelade herstellen möchte, kann das auch mit kalten Früchten tun. Das geht oft schneller.

Hamburg (dpa/tmn) - Wer Konfitüre selbst machen möchte, muss die Früchte nicht immer kochen. Schneller geht es mit einer kalt gerührten Konfitüre. Dafür werden zum Beispiel 500 Gramm Himbeeren mit der Gabel grob zerdrückt, heißt es in der Zeitschrift "essen & trinken" (Ausgabe 07/2016).

Dann gibt man 500 Gramm Gelierzucker im Verhältnis 1:1 zu den Beeren in eine Küchenmaschine, mischt sie gut und lässt sie eine Stunde stehen.

Wer möchte, kann danach für etwas mehr Säure einen Esslöffel Limettensaft und einen Teelöffel abgeriebene Limettenschale zu der Himbeermischung geben. Dann wird alles eine halbe Stunde mit dem Schneebesen der Küchenmaschine gerührt und danach sofort in sterilisierte Gläser gefüllt. Zum Schluss muss die Mischung zwei Stunden offen im Kühlschrank stehen, damit die eingerührte Luft entweichen kann. Einziger Nachteil der gerührten Konfitüre: Sie muss schnell gegessen werden, da sie nur vier Wochen hält.

Himbeeren sind sehr empfindlich und vertragen keine langen Transportwege. Im Kühlschrank können sie maximal zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Wen die Kerne in den Beeren stören, kann die Früchte pürieren und durch ein Sieb streichen, rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Das macht zwar etwas Arbeit, gibt aber manchen Gerichten einen feineren Geschmack.

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