Gesünder leben am Arbeitsplatz in acht Schritten

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Obst stärkt den Arbeitsalltag: Mehrere Portionen über den Tag verteilt stärken Kreislauf, Organe und die Verdauung.

Computer-Arbeit zählt nicht zu den gesü‚ndesten Beschäftigungen. Starre Haltung, wenig Bewegung und falsche Ernährung f‚ühren ‚über längere Zeit zu Verspannungen, ƒÜbergewicht und Wohlstandskrankheiten. Es ist daher sinnvoll, Ernährung und Bewegung in sitzenden Jobs in Balance zu bringen.

Wir geben Tipps, wie man seinen Arbeitsalltag aktiver und gesü‚nder gestaltet, ohne groß„en Mehraufwand zu betreiben. Das Motto heiß„t: Nicht zusätzlich machen, sondern anders machen.

1. Früchte satt 

Gerade nach Wochenenden mit ü‚ppiger Nahrungszufuhr und wenig -abbau freut sich Ihr Kö€rper ‚über Entlastung. Legen Sie einen Fr‚üchtetag ein! Dabei isst man ausschließ„lich gesundes, ungesüß‚„tes Obst. 5-6 Portionen am Tag lassen dem Hunger keine Chance – Kreislauf, Verdauung, Gefä߁„e und Organe werden geschont. Motivieren Sie Ihre Kollegen mitzumachen! Treffen Sie sich in der Bü‚rok‚üche und schnippeln Sie mitgebrachte Frü‚chte zu einem leckeren Obstsalat. Das stärkt neben der Gesundheit auch das Teamgef‚üge. Mehr finden Sie auf www.naturundheilen.de

2. Perspektivwechsel 

Essen Sie nicht am Arbeitsplatz! Wer isst und arbeitet schmeckt weniger und fü‚hlt sich weniger gesättigt, fand eine holländische Studie heraus. Gö€nnen Sie Ihrem Kopf und Ihrem K€örper also etwas Abstand. Suchen Sie sich in Ihrer wertvollen Mittagspause ein sch€önes Fleckchen im Park oder im Garten und schlemmen Sie dort. Sie lernen so Ihr Bü‚roumfeld besser kennen, genieß„en die Natur und kommen entspannter wieder zurü‚ck. Jeder Schritt, den Sie sich von Ihrem PC entfernen, zählt.

3. Komfortzone ade 

Gestalten Sie sich Ihre Alltagswege so weit wie m€öglich! Stellen Sie Fax oder Drucker entfernt auf, sodass Sie gezwungen sind, aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Trinken Sie viel, aber gö€nnen Sie sich nur kleine Rationen und suchen Sie zum Nachfü‚llen immer wieder die Kü‚che auf. Folgegänge ans stille Ö†rtchen gibt’s gratis obendrauf.

4. Hallo wach

Steigen Sie wieder aufs Fahrrad! In der Stadt ‚überbr‚ücken Radfahrer Strecken meist schneller als Autos, Busse oder Bahnen. Mit dem Rad zur Arbeit und nach Hause zu fahren ist gut fü‚r die Pumpe und den Geist. Zudem spart man schon auf kleinen Strecken Geld. Auch bei Regenwetter braucht man den aktiven Ausgleich nicht scheuen, denn kleine Regencapes passen in jede Tasche und die Mü‚digkeit ist nach einem Regenpeeling wie weggewaschen. Wer sein Rad an einem strategisch cleveren Ort deponiert, nutzt die Vorteile des Personennahverkehrs und des Drahtesels jeweils fü‚r Teilstü‚cke des Arbeitswegs. Es muss nicht immer das eigene Rad sein: Zur Leihe fährt es sich ebenso gut. Citybikes gibt es deutschlandweit zum Beispiel hier www.nextbike.de

5. Kalorien-Check 

Entwickeln Sie eine Eigenkompetenz in Sachen Ernährung und fü‚hren Sie fü‚r mindestens einen Monat ein Ernährungstagebuch. Wissen Sie, wieviel Kalorien Sie täglich zu sich nehmen? Der durch Ernährung zu deckende Grundbedarf des ruhenden Menschen treibt seine Organe an und hält ihn am Leben. Er ist abhängig von Geschlecht, Gewicht, Grö߀„e und Alter. Die weitere aufgenommene Energiemenge brauchen Sie fü‚r den Leistungsumsatz, also Ihre Aktivität. Und die ist bei Bü‚rojobs eher ‚überschaubar. Verblü‚ffend: Mit Milchkaffee und Gebäck – in Meetings gern gereicht – kommen schnell 500 kcal zusammen, die ca. einem Viertel des Tagesbedarfs entsprechen. Ernährungstagebü‚cher fü‚r die schnelle mobile Nutzung gibt es zum Beispiel hier www.actitag.de

6. Mahlzeit 

Sie k€önnen Kantinenessen oder Bäckereiwaren nicht abschätzen? Das ist ganz normal, denn Sie kennen die Zutatenliste nicht. Nutzen Sie die Kü‚che Ihres Arbeitgebers fü‚r die Zubereitung eines leckeren Mahls oder kochen Sie einfach ö€fter tags zuvor eine Portion fü‚r die Arbeit mit. Dann kennen Sie die Bestandteile, ‚übernehmen sich nicht und sparen Geld. Auch die bewährte Stulle tut es. Die liegt beim Bäcker ‚übrigens gleich neben der Streuselschnecke. Fü‚r Macher gibt es hier kreative Ideen zur Stullenfertigung www.stullenbauer.de

7. Morgen! Nabend! 

Arbeiten Sie in einem kleineren Bü‚ro? Dann gehen Sie auf Mitarbeiter aktiv zur Begr‚„üßung und Verabschiedung zu. Die kleinen Wege verordnen Muskeltätigkeit und tragen zur Kalorienverbrennung bei. Der persö€nliche Kontakt stärkt Ihre sozialen Kompetenzen.

8. Schuh-bidu 

Viele Jobs unterliegen einem Dress-Code und pressen auch unsere Füß‚„e in ein Corporate- Korsett. Doch niemand geht gern in hochhackigen oder engen Schuhen weite Strecken. Wer ausbrechen m€öchte, sollte jede sich bietende Chance nutzen und auf der Arbeit in bequemes Schuhwerk schl‚üpfen, das man vorher dort stationiert hat. Zusätzliche Wege gelingen mit flotter Sohle problemlos. Eine Barfuß„-Alternative finden Naturverbundene hier www.barfuss-schuhe.org/

(nh)

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