Nicht zu viel und nicht zu wenig

So viel Schlaf brauchen wir wirklich: Forscher wollen die perfekte Schlafdauer je nach Alter gefunden haben

Wenn der Schlaf uns tagsüber übermannt, kam der nächtliche Schlaf in der Regel zu kurz.
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Wenn der Schlaf uns tagsüber übermannt, kam der nächtliche Schlaf in der Regel zu kurz.

Je nach Alter sollte man eine bestimmte Schlafdauer nicht über- oder unterschreiten, geht aus einer US-Studie hervor. So viel Schlaf gilt für Ihr Alter als gesund.

Sind Sie eher der Langschläfer oder treibt es Sie früh morgens bereits aus den Federn? Viele Faktoren bestimmen, wie es um unseren Schlaf bestellt ist. So spielen etwa Gewohnheit, Stress und Veranlagung eine wesentliche Rolle dabei, wie lange und wie gut wir schlafen können. Ausreichend und vor allem qualitativ hochwertiger Schlaf ist wichtig für unseren Körper, weil er in dieser Zeit regeneriert. Schläft man zu wenig, ist man beispielsweise anfälliger für Erkältungskrankheiten, wie die hkk Krankenkasse informiert. Einem hkk-Bericht zufolge habe eine Studie der University of California in San Francisco gezeigt, dass man viermal so anfällig für gewöhnliche Erkältungsviren ist, wenn man eine Woche lang im Schnitt weniger als sechs Stunden Schlaf hatte.

Und auch auf den Blutdruck hat die Schlafdauer wohl enormen Einfluss. Langschläfer haben häufiger Bluthochdruck als Kurzschläfer, so das Ergebnis eines internationalen Forscherteams. Die Wissenschaftler um Salim Yusuf vom Population Health Research Institute der McMaster University im kanadischen Ontario verglichen für ihre Untersuchung die Daten von 116.632 Menschen aus 21 Ländern und kamen daraufhin zu dem Ergebnis, dass sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht das Beste für unser Herz ist.

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Nicht zu viel und nicht zu wenig Schlaf: So viele Stunden sollten es je nach Alter sein

Je nach Alter variiert das Schlafbedürfnis. Im Volksmund heißt es, dass man im Alter weniger Schlaf braucht. Dies haben Forscher der US-amerikanischen „National Sleep Foundation“ wissenschaftlich geprüft. In einer Veröffentlichung geben die Wissenschaftler Empfehlungen ab, welche Schlafdauer je nach Alter am besten ist. In der Studie heißt es: „Die Anforderungen an eine ausreichende Schlafdauer variieren über die gesamte Lebensspanne und von Mensch zu Mensch. Die hier angegebenen Empfehlungen stellen Richtlinien für gesunde Personen und solche, die nicht an einer Schlafstörung leiden, dar. (...) Personen, die gewohnheitsmäßig außerhalb des Normalbereichs schlafen, weisen möglicherweise Anzeichen oder Symptome ernsthafter Gesundheitsprobleme auf oder gefährden, wenn sie dies freiwillig tun, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden“.

Die Schlaf-Empfehlungen der National Sleep Foundation je nach Alter im Überblick:

  • Neugeborene (0 bis 3 Monate): zwischen 14 und 17 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Säuglinge (4 bis 11 Monate): zwischen 12 und 15 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Kleinkinder (12 Monate bis 2 Jahre): zwischen 11 und 14 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Kinder im Vorschulalter (3 bis 5 Jahre): zwischen 10 und 13 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Kinder im Schulalter (6 bis 13 Jahre): zwischen 9 und 11 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Jugendliche (14 bis 17 Jahre): zwischen 8 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Twens (18 bis 25 Jahre): zwischen 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Junge Erwachsene und Erwachsene (26 bis 65 Jahre): zwischen 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht
  • Senioren (älter als 65 Jahre): zwischen 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht

(jg)

Mehr Quellen: https://www.hkk.de/themen/schlafen/schlafmangel-schadet-koerperabwehr; https://academic.oup.com/eurheartj/article/40/20/1620/5229545

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Mit diesen acht Tricks werden Sie nie wieder schlecht schlafen

Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten. © pixabay
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und her wälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es "umarmen".
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und her wälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es "umarmen". © pixabay
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus.
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus. © pixabay
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen.
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen. © pixabay
Tipp 5: Wenn Sie Rückenschmerzen haben, empfiehlt es sich, ein Kissen unter Ihre Oberschenkel zu schieben, wenn Sie auf dem Bauch schlafen und unter die Beine, wenn Sie es auf dem Rücken tun.
Tipp 5: Wenn Sie Rückenschmerzen haben, empfiehlt es sich, ein Kissen unter Ihre Oberschenkel zu schieben, wenn Sie auf dem Bauch schlafen und unter die Beine, wenn Sie es auf dem Rücken tun. © pixabay
Tipp 6: Nackenschmerzen oder -Verspannungen können ganz schön fies sein - besonders in der Nacht. Um einen erholsamen Schlaf zu fördern, ist es daher ratsam, mindestens alle zwei Jahre, das Kopfkissen auszuwechseln. Studien zufolge waren Probanden besonders von festeren Nackenstützkissen aus Latex angetan.
Tipp 6: Nackenschmerzen oder -verspannungen können ganz schön fies sein - besonders in der Nacht. Um einen erholsamen Schlaf zu fördern, ist es daher ratsam, mindestens alle zwei Jahre, das Kopfkissen auszuwechseln. Studien zufolge waren Probanden besonders von festeren Nackenstützkissen aus Latex angetan. © pixabay
Tipp 7: Wachen Sie in der Nacht manchmal auf, weil Sie plötzlich einen Wadenkrampf haben? Dann hilft Magnesium vor dem Schlafen gehen, um die Muskeln zu entspannen. Zur Soforthilfe empfiehlt sich das Massieren der betroffenen Stelle, um den Schmerz zu lindern.
Tipp 7: Wachen Sie in der Nacht manchmal auf, weil Sie plötzlich einen Wadenkrampf haben? Dann hilft Magnesium vor dem Schlafen gehen, um die Muskeln zu entspannen. Zur Soforthilfe empfiehlt sich das Massieren der betroffenen Stelle, um den Schmerz zu lindern. © pixabay
Tipp 8: Wer unter Reflux leidet, kann oftmals ebenfalls unter Schlafstörungen leiden. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt über entsprechende Medikamente und schlafen Sie fortan auf der linken Seite. Am besten auf einem etwas erhöhten Kissen.
Tipp 8: Wer unter Reflux leidet, kann oftmals ebenfalls unter Schlafstörungen leiden. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt über entsprechende Medikamente und schlafen Sie fortan auf der linken Seite. Am besten auf einem etwas erhöhten Kissen. © pixabay

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