Transparenz bei der Qualität der Behandlung

Die Krankenhäuser der Gesundheit Nordhessen  (GNH) haben ihre Qualitätsergebnisse für 2013, die innerhalb der Initiative Qualitätsmedizin (IQ) erhoben wurden, im Internet veröffentlich.

Daran lässt sich ablesen, wie erfolgreich die einzelnen GNH-Kliniken Patienten bei wichtigen Krankheiten behandeln. Für die Auswertung wurden 250 Kennzahlen zu 50 bedeutsamen Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt berücksichtigt. IQM hat es sich zum Ziel gesetzt, kontinuierlich an der Verbesserung der Behandlungsqualität zu arbeiten sowie Transparenz für Patienten und niedergelassene Ärzte zu schaffen.

Für die Qualitätsmessung werden bei IQM Routinedaten herangezogen, die im Klinikalltag ohnehin für die Abrechnung von Leistungen erhoben werden. Somit entsteht kein zusätzlicher Aufwand, die Daten sind manipulationssicher. Verglichen werden Parameter für bestimmte Erkrankungen, beispielsweise die Zahl der behandelten Patienten und die Zahl der Todesfälle während des stationären Aufenthaltes. Sie werden für jedes beteiligte Krankenhaus mit dem Durchschnittswert aller IQM-Kliniken verglichen sowie mit Erwartungswerten, die unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht des Patienten bundesweit zu erwarten sind.

Transparent sind auch die von IQM durchgeführten Peer-Review-Verfahren als ein Instrument zur medizinischen Qualitätssicherung. Dabei analysieren die verantwortlichen Klinikdirektoren mit chefärztlichen Kollegen (Peer Reviewern) aus anderen IQM-Kliniken gemeinsam kritische Fälle auf mögliche Verbesserungen in Abläufen und Strukturen. Zu den rund 200 Peers bei IQM gehörten 2013 auch sechs Chefärzte der Gesundheit Nordhessen. In interdisziplinären Teams besuchen sie Chefarztkollegen aus zuvor festgelegten Kliniken, um die Fälle zu analysieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Umgekehrt führen Chefärzte anderer IQM-Kliniken ein Peer Review in den Krankenhäusern der GNH durch. (nh)

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