Gesundheitsmythos

Hilft Solarium gegen die Sonnenallergie?

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Abhärtung für Allergiker? Bei einer Sonnenallergie raten manche zum regelmäßigen Solarium-Besuch. Foto: Felix Kästle

Ein Tag in der Sonne verleiht vielen Gesichtern frische Farbe. Bei Allergikern können die intensiven Sonnenstrahlen allerdings unschöne Ergebnisse hervorrufen. Hilft da vielleicht der regelmäßige Gang ins Solarium?

Wer mit einer Sonnenallergie zu kämpfen hat, bekommt häufig den Tipp, den Beschwerden durch Abhärtung vorzubeugen. So sollen etwa Besuche im Solarium helfen. Aber stimmt das eigentlich? Nein, sagen Experten.

"Die beste Methode ist ein kompetenter und durch klinische Studien bewiesener Schutz, zum Beispiel durch eine medizinische Lichtschutzcreme aus der Apotheke." Das erklärt Claas Ulrich, Oberarzt und Leiter des Hauttumorzentrums an der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

Diese sollte eine Dosierpumpe haben, und es sollte angegeben sein, wie oft man für welche Körperpartie drücken muss. Am besten trägt man die Creme vor dem Frühstück auf, dann ist die Haut noch nicht schwitzig, und die Creme zieht besser ein.

Wer bei Sonnenallergie auf Abhärtung setzen will, sollte nicht ins Solarium gehen, sondern sich in die Hände eines Dermatologen begeben, rät Ulrich. Einige Hautärzte bieten spezielle Bestrahlungen an, um einer Sonnenallergie vorzubeugen.

Dabei wird aber die UV-Belastung für die Haut so weit wie möglich entsprechend des Hauttyps reduziert. Betroffene sollten außerdem unbedingt die Mittagssonne meiden und sich auch hinterGlas vor der Sonne in Acht nehmen - denn UV-A-Strahlen dringen auch durch Scheiben.

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dpa/tmn

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