Glutenfreie Lebensmittel nicht bei Steuer absetzbar

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Schon viele Kinder sind allergisch auf das Kleber-Eiweiß Gluten. 

Die erhöhten Kosten für eine spezielle krankheitsbedingte Ernährung können Patienten nicht von der Steuer absetzen.

Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin hin. Sogenannte Diätverpflegung sei nicht als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig - eine Verfassungsbeschwerde dazu habe das Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen und damit ein Urteil des Bundesfinanzhofs von 2007 bestätigt.

In dem verhandelten Fall hatte ein Zöliakie-Patient - diese Menschen leiden unter einer Gluten-Unverträglichkeit - das Verfahren angestoßen. Nur eine dauerhafte Umstellung der Ernährung auf spezielle Lebensmittel kann die Symptome bei diesen Menschen - Durchfall, Bauchschmerzen oder Migräne - unterbinden.

Laut dem Verband haben die Verfassungsrichter mit ihrem Beschluss auch unterstrichen, dass erhöhte Ernährungsausgaben bei Neurodermitis, Rheuma, Diabetes oder Lebensmittelallergien nicht abgezogen werden können.

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